Rotierende Punktschrift - DER SPIEGEL
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ERFINDUNGEN Rotierende Punktschrift

• aus DER SPIEGEL 22/2000
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Ein neuartiges Lesegerät für Blinde übersetzt Buchstaben von Computerbildschirmen oder elektronischen Büchern in die erhabene Schrift aus sechs Punkten. Der Apparat, den Tüftler am National Institute of Standards and Technology (NIST) in Maryland entwickelten, lässt die Punktschrift an einer rotierenden Walze wie ein Reifenprofil unter dem Finger des Lesers entlangziehen. Bei den herkömmlichen, unhandlichen Lesegeräten baut sich zeitraubend immer eine ganze Zeile auf einmal auf. Der Blinde muss seine Finger schnell über die Schrift führen, um ein angemessenes Lesetempo zu erreichen. Das NIST-Gerät - bisher nur ein Prototyp - soll in der Verkaufsversion etwa so groß sein wie ein CD-Player.

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