Satellit entdeckt Erz- und Uranlager
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DER SPIEGEL 48/1975
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Eine schwere Störung des irdischen Magnetfelds. die der amerikanische Geo-Satellit Orbiting Geophysical Observatory über dem Äquator registrierte, hat Geologen das Ausmaß des mutmaßlich größten Eisen- und Uranlagers der Welt offenbart. Es erstreckt sich auf 400 Kilometer Länge und 200 Kilometer Breite in einem hügeligen Gebiet unweit von Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik. Die Mineralschicht liegt zwischen fünf und 25 Kilometer Tiefe. Von den Schätzen unter ihrer Erde werden die zwei Millionen Einwohner des armen Entwicklungslands wenig Nutzen haben: 1974 überließ Marschall Jean-Bedel Bokassa, auf Lebenszeit ernannter Staatschef der Zentralafrikanischen Republik, die Schürfrechte dem schweizerischen Konzern Alusuisse.