ELEKTRONIK Scharfe Chips
Digitale Fotos in besserer Qualität verspricht ein neuartiger Bildsensor der japanischen Firma Fuji. Herzstück von digitalen Fotoapparaten ist ein so genannter CCD-Sensor ("Charge-Coupled Device"): Schachbrettartig angeordnete Fotodioden, die für Licht in den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau empfindlich sind, erzeugen bei Beleuchtung Elektronen, die auf Transportkanälen an eine Kante des Sensorchips befördert und in elektrische Signale umgewandelt werden. Im Streben nach höherer Auflösung bringen Hersteller immer mehr Sensoren auf einem Chip unter, dadurch schrumpft aber die Fläche der einzelnen Fotodioden und damit auch ihre Lichtempfindlichkeit. Der jetzt neu entwickelte Chip enthält achteckige Fotodioden, die in einem wabenförmigen Muster dichter beieinander liegen als bei herkömmlichen Sensoren. Mit »Super CCD« aufgenommene Bilder wirken daher wesentlich detailreicher, und die im Vergleich zur Schachbrett-Anordnung größere Fläche der Fotodioden sorgt für höhere Lichtempfindlichkeit und bessere Wiedergabe des Bildkontrasts. Die scharfen Chips will Fuji vom kommenden Jahr an in seine Kameras einbauen.