Schlauer Fliegendreck - DER SPIEGEL
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COMPUTER Schlauer Fliegendreck

• aus DER SPIEGEL 20/2000
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Das Internet, bislang aufs Reich der Elektronik beschränkt, erobert nun auch das bedruckte Papier. Seit zwei Wochen bietet die Tageszeitung »Post and Courier« in Charleston (US-Staat South Carolina) Sprungstellen ins Netz an: Neben den Lettern der Schlagzeilen stehen winzige Glyphen, die wie Fliegendreck aussehen. Gleitet der Leser mit einem Scanner über die Zeichencodes, wird ihm eine Tür ins Internet geöffnet. Ohne mühsames Eintippen einer www-Adresse befindet er sich direkt auf der angewählten Web-Seite. So bietet ihm der Strichcode unter dem Wetterbericht weitere meteorologische Daten. Scannt er hingegen die Strichelchen über der Werbung ein, so landet er zum Beispiel in einem Online-Bestellformular des Anbieters. Die notwendigen Scanner der Firma GoCode wurden testweise an 100 interessierte Leser verteilt. Schon im August will das Technikblatt »Popular Mechanics« mit einer ähnlichen Technik nachziehen.

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