Riesige Explosion in unmittelbarer Nähe des Flugzeugträgers USS Gerald Ford: Die US-Marine setzte ihr Schoff einem extremen Härtetest aus - etwa 160 Kilometer vor der Küste Floridas. Die Besatzung war dabei an Bord.
Der Schocktest sei notwendig, um zu prüfen, wie das Kriegsschiff derartige Belastungen übersteht. Geht alles gut, wird es als einsatztauglich eingestuft.
Die Navy setzte etwa 18.000 Kilogramm Sprengstoff ein, laut der US-Erdbebenbehörde entsprach die Explosion einem Beben der Stärke 3,9. Das ist auch für die Unterwasserwelt eine Belastung. Die Navy bemüht sich, zu betonen, dass sie bekannte Wanderungen von Meerestieren bei der Terminplanung berücksichtigt hat.
Die Gerald Ford ist der jüngste, modernste und teuerste Flugzeugträger der Navy. Bei vergangenen Tests musste sie schon ihre Wendigkeit unter Beweis stellen. Das Schiff ist 337 Meter lang und verfügt über ein elektromagnetisches Startsystem.
Details zum Verlauf des Explosionstests veröffentlichte die US-Marine nicht. Nur so viel: Die Aktion war erfolgreich. In den kommenden Wochen muss der Träger zwei weitere Schocktests überstehen. Dann folgen Wartung und eparaturen. Im kommenden Jahr soll dann der erste Einsatz folgen.