Antonio R. Damasio: Ich fühle, also bin ich. List Verlag, Berlin; 464 Seiten; 9,95 Euro.
Geist, Verhalten und Gehirn, die Mechanismen der Emotion: Der Autor nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Tiefen des Bewusstseins. Glänzend geschrieben.
Richard David Precht: Wer bin ich - und wenn ja, wie viele? Goldmann Verlag,
München; 400 Seiten; 14,95 Euro.
Was ist Wahrheit, was ist Liebe? Wie wurde ich der, der ich bin? Ein unterhaltsamer und lehrreicher Streifzug durch Philosophie, Hirnforschung und Psychologie.
Regina Oehler, Volker Bernius, Karl-Heinz Wellmann (Hg.): Was kann Psychologie? Wer wir sind und wie wir sein könnten. Beltz Verlag, Weinheim; 252 Seiten; 19,95 Euro.
Ein komplexes, spannendes Lesebuch über die menschliche Psyche und die verschiedenen Wege zu einem glücklichen Leben.
John J. Ratey: Das menschliche Gehirn. Eine Gebrauchsanweisung. Piper Verlag, München; 480 Seiten; 12,95 Euro.
Der Autor beschreibt eindrucksvoll, wie flexibel unser wichtigstes Organ ist und wie wir es besser verstehen können.
Manfred Spitzer, Wulf Bertram (Hg.): Braintertainment. Expeditionen in die Welt von Geist und Gehirn. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main; 304 Seiten; 11 Euro.
Wo ist das Bewusstsein zu Hause? Geschichten über die Entstehung von Trauer, Mitgefühl und Humor, von Experten aus der ganzen Welt.
Joachim Bauer: Warum ich fühle, was du fühlst. Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone. Verlag Hoffmann und Campe, Hamburg; 192 Seiten; 19,95 Euro.
Der Autor, Neurobiologe und Psychosomatiker, erläutert anschaulich und auf neuestem Stand die Grammatik der Gefühle und die Natur der Spiegelneuronen.
Frans de Waal: Primaten und Philosophen. Wie die Evolution die Moral hervorbrachte. Hanser Verlag, München; 224 Seiten; 19,90 Euro.
Der niederländische Primatenforscher zeigt mit vielen verblüffenden Beispielen, wie tief Sozialität, Einfühlung, Hilfsbereitschaft und sogar Gerechtigkeitsempfinden in der Natur unserer Artverwandten verankert sind.
Harald Welzer: Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main; 336 Seiten; 10,95 Euro.
Die empirisch gut gestützte Genozid-Studie des in Witten/Herdecke lehrenden Sozialpsychologen bilanziert, zu welchen Untaten gegen seinesgleichen ausgerechnet soziale Anpassungsfähigkeit das Herdentier Mensch befähigt.
Arno Gruen: Der Fremde in uns. Verlag Klett-Cotta, Stuttgart; 240 Seiten; 19 Euro.
Der renommierte, in Zürich lebende Psychoanalytiker beschreibt Fallgeschichten eigener Patienten und führender Nazis und analysiert die fatale Dialektik von früh erlittener und später praktizierter Gefühllosigkeit - von Empathieverlust und Inhumanität.
Irvin D. Yalom: Die Liebe und ihr Henker. Und andere Geschichten aus der Psychotherapie. Goldmann Verlag, München; 380 Seiten; antiquarisch.
Der berühmte US-Psychotherapeut erzählt aus seiner Praxis: zehn spannende Patientengeschichten, die offenbaren, welch seltsame (Aus-)Wege sich die Psyche oft sucht.
David Servan-Schreiber: Die Neue Medizin der Emotionen. Stress, Angst, Depression: Gesund werden ohne Medikamente. Goldmann Verlag, München; 320 Seiten; 9,95 Euro.
Der Neurologe und Psychiater stellt sieben wissenschaftlich überprüfte Erfolgsmethoden vor, die heilend auf das »emotionale Gehirn« und den Körper wirken.
Sabine Asgodom (Hg.): Die Frau, die ihr Gehalt mal eben verdoppelt hat ... 25 verblüffende Coaching-Geschichten. Kösel Verlag, München; 224 Seiten; 17,95 Euro.
Interessante Einblicke in die Arbeitsmethoden verschiedener Coach-Frauen in ganz Deutschland.
Otto Speck: Hirnforschung und Erziehung. Eine pädagogische Auseinandersetzung mit neurobiologischen Erkenntnissen. Verlag Ernst Reinhardt, München; 196 Seiten; 19,90 Euro.
Der Professor für Erziehungswissenschaft untersucht den Zusammenhang zwischen Willensfreiheit und pädagogischem Handeln.
Wolfgang Hantel-Quitmann: Der Geheimplan der Liebe. Zur Psychologie der Partnerwahl. Herder Verlag, Freiburg; 192 Seiten; 12,90 Euro.
Der Hamburger Professor für Familienpsychologie hat aus jahrzehntelanger Therapie-Praxis einen detailreichen Fragenkatalog zusammengestellt, der Lesern helfen soll, ihren individuellen Partnerschaftsproblemen auf die Spur zu kommen.
Gerald Hüther: Die Evolution der Liebe. Was Darwin bereits ahnte und die Darwinisten nicht wahrhaben wollen. Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen; 104 Seiten; 15,90 Euro.
Der Göttinger Neurobiologe analysiert die Liebe zwischen Biologie, Hirnforschung und Erotik und schreckt auch nicht davor zurück, die Leser zu ermahnen, im Namen der Liebe allmählich erwachsen zu werden.
Geoffrey F. Miller: Die sexuelle Evolution. Partnerwahl und die Entstehung des Geistes. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg/Berlin; 576 Seiten; 14,95 Euro.
Der britische Evolutionsbiologe verknüpft mit typisch angelsächsischem Sprachwitz Ideen und Einsichten von der Naturgeschichte bis zur Popkultur und ruft nachdrücklich in Erinnerung, dass Charles Darwin neben seiner Theorie zur natürlichen Auslese auch die sexuelle Selektion durch Partnerwahl begründet hat.