Austretendes Ammoniak: Kühlsystem der ISS hat ein Leck - DER SPIEGEL
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Austretendes Ammoniak Kühlsystem der ISS hat ein Leck

Ein Strom von kleinen, weißen Flocken fliegt aus der Internationalen Raumstation ins All: Das meldete die Besatzung an die Bodenstation. Es handelt sich um ein Leck im Kühlsystem. Möglicherweise fällt ein Teil der Kühlung demnächst aus.
Internationale Raumstation (Archivbild): Leck in einem Kühlkreis
Internationale Raumstation (Archivbild): Leck in einem Kühlkreis

Internationale Raumstation (Archivbild): Leck in einem Kühlkreis

Foto: DPA/NASA.TV
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An der Internationalen Raumstation ISS haben Astronauten ein kleines Leck in einem Kühlsystem entdeckt. Aus ihm trete Ammoniak aus, erklärte die US-Raumfahrtbehörde Nasa. Das Leck stelle aber weder für die Astronauten noch für die Station selbst eine Gefahr dar.

Den Angaben zufolge meldete die Crew der ISS an die Kontrollmission in Houston im US-Bundesstaat Texas, dass "kleine weiße Flocken" aus dem Leck kämen. Die austretende Ammoniak-Menge habe zwar zugenommen, die ISS funktioniere aber weiter normal, erklärte die Nasa.

Jedes der Solarmodule, die die ISS mit Strom versorgen, hat seinen eigenen Kühlkreislauf. In einem davon scheint sich das Leck zu befinden. Wenn das Ammoniak weiter mit dieser Geschwindigkeit austritt, müsste der Kühlkreislauf voraussichtlich in 48 Stunden abgeschaltet werden, berichtet die US-Weltraumbehörde.

Derzeit sind sechs Raumfahrer unter der Leitung des Kanadiers Chris Hadfield in der Station.

wbr/AFP