"Discovery": Leck am Shuttle beunruhigt Nasa - DER SPIEGEL
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"Discovery" Leck am Shuttle beunruhigt Nasa

Aufregung in Houston: Kurz vor dem Abdocken von der Internationalen Weltraumstation ist laut Nasa-Technikern an Bord der Raumfähre "Discovery" ein Leck entdeckt worden. Die austretende Substanz könnte brennbar sein.
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Houston - Sollte sich der Schaden vergrößern, könnte sich erstmals eines der drei Hydraulik-Systeme der Raumfähre abschalten, teilte Nasa-Manager John Shannon in Houston mit. Unklar ist noch die genaue Zusammensetzung der Substanz, die aus dem Leck ausgetreten ist. Allerdings handelt es sich nur um geringe Mengen von etwa sechs Tropfen pro Stunde.

Laut Shannon könnte es harmloser Stickstoff oder aber brennbares Hydrazin sein. Stickstoff gelte als wahrscheinlicher, es gebe aber zurzeit keine Möglichkeit, dies mit Sicherheit festzustellen.

Laut Nasa liegt die Menge der Substanz derzeit noch um ein 100.000-Faches unter dem Wert, der ein Feuer auslösen könnte. Probleme bei der für Montag geplanten Rückkehr der "Discovery" zur Erde sind laut Shannon bislang nicht zu erwarten.

Das Leck befindet sich in der Leitung eines Hilfsgenerators für die hydraulische Steuerung und für Bremsmanöver. Diesen Generator will die Nasa nach eigenen Angaben morgen routinemäßig stilllegen, um zu sehen, ob sich der Austritt der Substanzen aus dem Leck verändert. Bei geringen Mengen wäre es dann möglich, den Stoff kontrolliert abzubrennen.

Die "Discovery" soll heute Mittag von der Internationalen Weltraumstation abdocken, am Montag soll sie zur Erde zurückkehren.

Seth Borenstein, ap

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