Leoniden Ab Dienstag regnet es Sternschnuppen
Sternschnuppe über Arizona/USA
Foto: Getty Images/iStockphotoJedes Jahr im November reiben sich Sternschnuppenjäger die Hände. Denn dann versprechen die Leoniden eine gute Ausbeute bei der Beobachtung am Nachthimmel.
Ab Dienstag ist der Meteorstrom wieder aktiv, sein Maximum erreicht er in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Dieses Mal rechnen Experten allerdings mit einer geringeren Aktivität als in den Vorjahren.
"Erwartet werden bis zu zehn Sternschnuppen pro Stunde", sagte der Leiter des Potsdamer Urania-Planetariums, Simon Plate. Am besten seien sie in den frühen Morgenstunden in dunkler Umgebung zu sehen.
Die Leoniden sind nach dem Sternbild Löwe (lat.: Leo) benannt, aus dessen Richtung sie scheinbar auftauchen. Ihren Ursprung haben die Meteore in der Trümmerwolke des Kometen 55P/Tempel-Tuttle. Sobald Bruchstücke des Kometen in die Erdatmosphäre eintreten, verglühen sie und werden zu Sternschnuppen. "Die Leoniden gehören zu den schnellsten Sternschnuppen, die wir beobachten können. Sie haben eine Geschwindigkeit von bis zu 70 Kilometern pro Sekunde", sagte Plate.
Wer die Leoniden verpasst, muss nicht lange auf die nächste Gelegenheit zum Sternschnuppengucken warten. In der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember wird das Maximum der Geminiden erwartet, die sogar aktiver sind als die Leoniden. Stündlich könnten dann bis zu 120 Sternschnuppen über den Himmel huschen.