Internationale Raumstation Drei Raumfahrer sicher zur Erde zurückgekehrt
Sojus-Kapsel kurz vor der Landung in Kasachstan
Foto: ALEXANDER NEMENOV/POOL/EPA-EFE/REX/ShutterstockNach einem mehrmonatigen Aufenthalt auf der Internationalen Raumstation (ISS) sind drei Raumfahrer wieder zur Erde zurückgekehrt. Die Sojus-Kapsel mit dem Russen Alexander Missurkin und den US-Astronauten Joseph Acaba und Mark Vande Hei landete nach rund drei Stunden am Mittwochmorgen planmäßig um 3.31 Uhr MEZ in der kasachischen Steppe. Das zeigten Live-Bilder der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Sie twitterte: "Willkommen zu Hause."
Welcome home! @Astro_Sabot, @AstroAcaba and Alexander Misurkin landed back on planet Earth at 9:31pm ET after 168 days in space. Watch as they exit their spacecraft: https://t.co/ZuxLDtzW9c pic.twitter.com/jK6OqbSWUC
— NASA (@NASA) February 28, 2018
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Die drei Raumfahrer waren im September 2017 vom Weltraumbahnhof Baikonur zur ISS gestartet. Sie befanden sich insgesamt 168 Tage an Bord der Raumstation, rund 400 Kilometer über der Erde. Dabei nahmen sie zahlreiche wissenschaftliche Experimente vor.
Am Außenposten der Menschheit halten sich zurzeit noch drei weitere Raumfahrer auf: Das Kommando übernahm der Russe Anton Schkaplerow. Neben dem US-Astronauten Scott Tingle arbeitet zurzeit auch der Japaner Norishige Kanai auf der ISS.
Cosmonaut Alexander Misurkin and astronauts Mark Vande Hei and Joe Acaba have returned to Earth after months of performing microgravity research and spacewalks in low-Earth orbit. https://t.co/Z6e7tTujPF pic.twitter.com/UPbrGOOEm5
— International Space Station (@Space_Station) February 28, 2018
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Die zurückgekehrten Raumfahrer sollen wie üblich zunächst einen Tag in Baikonur zur Beobachtung verbringen und dort untersucht werden. Nach mehreren Monaten in der Schwerelosigkeit brauchen sie zunächst Hilfe, da die Muskeln erschlafft sind und der Körper sich erst wieder an die Erdanziehung gewöhnen muss.
Erst Mitte März sollen drei neue Raumfahrer zur ISS aufbrechen, um das Team verstärken. Dann sollen sich der russische Bordingenieur Oleg Artemjew und seine US-Kollegen Andrew Feustel und Richard Arnold auf den Weg zur ISS machen.
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