News-Ticker Protokoll der "Discovery"-Landung
+++ Die "Spacewalker" sehen sich den Shuttle an +++
[16.19] Soichi Noguchi und Steve Robinson, die beide Wartungsarbeiten an der Außenhülle ihres Fahrzeugs im luftleeren Raum ausgeführt haben, sehen sich die Stätte ihres Wirkens noch einmal vom Erdboden aus an. Sie untersuchen die Stellen an der Unterseite der "Discovery", an denen sie im All gearbeitet haben.
+++ Die Crew steht auf dem Rollfeld +++
[16.15] Die Besatzung der "Discovery" hat wieder festen Boden unter den Füßen - ganz wie Eileen Collins es heute am frühen Morgen vorhergesagt hatte. In blauen Overalls sind die Astronauten dem "Crew Transportation Vehicle" entstiegen und spazieren um die Raumfähre herum, um die Außenhülle einer ersten oberflächlichen Inspektion zu unterziehen.
+++ Freude in Japan +++
[16.00] In Japan ist die geglückte Rückkehr der US-Raumfähre mit großer Erleichterung aufgenommen worden. Er sei äußerst erfreut, sagte der Minister für Wissenschaft und Technologie, Nariaki Nakayama. Die erfolgreiche Wiederaufnahme von Space-Shuttle-Flügen gebe "den Partnern der Internationalen Raumstation einschließlich unseres Landes großes Selbstvertrauen, sagte Nakayama. In der Heimatstadt des japanischen Discovery-Astronauten Soichi Noguchi haben hunderte Einwohner die Rückkehr der siebenköpfigen Crew aus dem All gefeiert. Rund 400 Menschen jubelten und weinten teilweise vor Erleichterung, als sie in einer Schul-Sporthalle in der kleinen Küstenstadt südlich von Tokio die sichere Landung der US-Raumfähre auf einem Großbildschirm verfolgten.
+++ Kein Termin für den nächsten Flug +++
[15.55] Der Erfolg der Mission sei "der Beginn einer neuen Ära" sagte Nasa-Chef Griffin bei der Pressekonferenz. Ein eindeutiger Zeitpunkt für den nächsten Shuttle-Start könne aber trotz des Erfolges nicht angegeben werden: "Shuttle-Flüge lassen sich nicht nach einem festen Zeitplan organisieren."
+++ Mehr Daten als erwartet +++
[15.49] Die Shuttle-Mission hat möglicherweise noch deutlich mehr Daten über das Raumfahrzeug geliefert als erwartet. Einige Sensoren, denen eine zweitägige Lebensdauer vorausgesagt worden war, hätten bis fast zur Landung durchgehalten, sagte ein Sprecher bei der Nasa-Pressekonferenz.
+++ "Es wird schwer, das zu übertreffen" +++
[15.34] Nasa-Chef Mike Griffin ist voll des Lobes für alle Beteiligten der geglückten "Discovery"-Mission. Die Crew des Shuttles habe "jenseits von fantastisch" gearbeitet. Das gleiche gelte für alle anderen, auch das Team der Internationalen Raumstation. "Es wird schwer, das zu übertreffen", sagte Griffin bei der ersten Pressekonferenz nach der Landung. Vor allem schwärmte der NASA-Chef von "Discovery"-Kommandantin Eileen Collins. "Ich denke daran zurückzutreten", scherzte Griffin. "Eileen ist viel klüger als ich, und sie sieht besser aus."
+++ Erlaubnis zum Aussteigen erteilt +++
[15.05] Die "Discovery"-Crew hat es geschafft: Kommandantin Eileen Collins hat die Erlaubnis zum Aussteigen erhalten. Nach und nach wird sich die Crew nun aus den Sitzen schälen und die Raumfähre verlassen - nach fast 14 Tagen, die die Astronauten an Bord von "Discovery" und Internationaler Raumstation ISS verbracht haben.
+++ Astronauten legen die Anzüge ab +++
[14.34] Noch im Shuttle dürfen die Astronauten sich jetzt ihrer unförmigen orangen Schutzanzüge entledigen.
+++ Noch eine halbe Stunde an Bord +++
[14.22] Die "Discovery" steht, immer noch glühend heiß, auf der Landebahn 22 der Edwards Air Force Base. Die Besatzung des Shuttles arbeitet sich durch die Checkliste, mit der die Sicherheit der "Discovery" am Boden gewährleistet werden soll. Etwa eine halbe Stunde wird dieser Vorgang erwartungsgemäß dauern. Später werden sich die Astronauten in einer Pressekonferenz den Fragen der Weltpresse stellen.
+++ "Happy to be back" +++
[14.14] Sie sei "glücklich wieder hier zu sein" lässt Kommandantin Collins die Bodenkontrolle über Funk wissen.
+++ Leroy Cain heißt die Crew willkommen +++
[14.13] Der Flugdirektor für die "Discovery"-Mission hat die Astronauten an Bord auf der Erde willkommen geheißen - die erste Mission nach der "Columbia"-Katastrophe im Februar 2003 ist erfolgreich zuende gebracht worden.
+++ Die "Discovery" ist gelandet +++
[14.12] Die Raumfähre hat die Landebahn erreicht. Die Bremsschirme reduzieren die Geschwindigkeit weiter - der Shuttle ist sicher gelandet.
+++ Eileen Collins übernimmt das Steuer +++
[14.10] 15 Kilometer vor der Landung hat Kommandantin Eileen Collins das Steuer der Raumfähre übernommen.
+++ Der Landeanflug beginnt +++
[14.09] Jim Kelly hat die letzte Kurskorrektur durchgeführt: Die "Discovery" befindet sich im direkten Landeanflug auf die Edwards Air Force Base. Vor der Küste Kaliforniens ist der Shuttle bereits seit einigen Minuten am Himmel zu erkennen. Er bewegt sich jetzt mit weniger als Schallgeschwindigkeit.
+++ Vorletztes Lenkmanöver +++
[13.59] Pilot Kelly führt das dritte von vier notwendigen Manövern durch, um den Shuttle in Landeposition zu bringen. Die Flugleitstelle hat bestätigt, dass die Ausrichtung der Fähre korrekt ist.
+++ Noch eine Viertelstunde Heimweg +++
[13.57] In 15 Minuten soll die "Discovery" in Kalifornien aufsetzen, sie hat noch etwa 1600 Kilometer zurückzulegen. Noch immer ist sie über 17.000 Stundenkilometer schnell.
+++ Vorbereitung zum Endspurt +++
[13.49] Während Pilot Jim Kelly den Shuttle mit immer noch fast 26.000 Stundenkilometern in Landeposition bringt, wartet man im Flugleitzentrum auf die entscheidende letzte Phase der Landung: In 25 Kilometern Höhe muss die Besatzung rund 6 Minuten vor dem Aufsetzen bei einer Geschwindigkeit von rund 2500 Stundenkilometern den Anflug auf die Landebahn vorbereiten.
+++ Erste Manöver innerhalb der Atmosphäre +++
[13.46] Der Pilot der "Discovery" leitet das erste einer Reihe von Flugmanövern ein, mit denen der Shuttle in die richtige Position für den Landeanflug auf die Edwards Air Force Base in Kalifornien gebracht werden soll.
+++ Freier Fall in 90 Kilometern Höhe +++
[13.44] Der Shuttle fällt in etwa 90 Kilometern Höhe weiter auf den Nordpazifik zu. Sie hat derzeit eine Reisegeschwindigkeit von fast 28.000 Kilometern pro Stunde.
+++ Die Atmosphäre ist erreicht +++
[13.40] Die "Discovery" hat die Erdatmosphäre ereicht. Durch die Reibung wird sich die Außenhülle der Fähre auf bis zu 1600 Grad Celsius erhitzen.
+++ Noch 250 Kilometer bis zur Erde +++
[13.30] Etwa 10 Minuten, bevor die Fähre auf die obersten Schichten der Lufthülle der Erde trifft, fliegt der Shuttle noch in etwa 250 Kilometern Höhe. Ab einer Höhe von etwa 120 Kilometern wird die Reibung der Atmosphäre die Außenhaut der "Discovery" erreichen.
+++ Freier Fall zur Atmosphäre +++
[13.26] Pilot Kelly startet die beiden Hilfsgeneratoren, während die "Discovery" auf die Erdatmosphäre zustürzt. Derzeit befindet sich der Shuttle noch knapp 280 Kilometer über der Erdoberfläche.
+++ Aus einem Raumschiff wird ein Flugzeug +++
[13.23] Die neue Flugposition, mit der Nase nach vorn, ermöglicht den Einsatz der Ruder zur Kurskorrektur: Die "Discovery" verwandelt sich von einem Raumschiff in ein Flugzeug - wenn auch in ein sehr schwerfälliges und sehr schnelles.
+++ 219 Sonnenuntergänge in 14 Tagen +++
[13.17] Während der Shuttle erneut leicht seine Ausrichtung korrigiert, um in idealer Position für den Eintritt in die Erdatmosphäre zu sein, erlebt die Crew ihren 219. Sonnenuntergang während der vierzehntägigen Mission.
+++ Bremsmanöver erfolgreich +++
[13.10] Bei der Nasa ist man mit dem Verlauf des ersten Bremsmanövers hochzufrieden, es werden keine anschließenden Kurskorrekturen notwendig sein. Die anvisierte Landezeit ist weiterhin 14.12 Uhr MESZ. Der Pilot soll bald die zwei übrigen Hilfsgeneratoren Starten, die zur Bedienung der Landesteuerelemente und des Fahrwerks gebraucht werden.
+++ Erster Bremsvorgang abgeschlossen +++
[13.09] Das Bremsmanöver ist abgeschlossen, der Shuttle verliert an Höhe und wird in knapp 30 Minuten über den Cook-Inseln im Südpazifik in die Atmosphäre eintreten.
+++ Die Bremsraketen sind gezündet +++
[13.06] Pilot Jim Kelly hat die Bremsraketen der Raumfähre gezündet. Der Abstieg zur Erdatmosphäre beginnt.
+++ Der Shuttle ist in Bremsposition +++
[12.54] Die "Discovery" hat das Wendemanöver vollzogen. 2 Minuten und 7 Sekunden lang werden die Bremsraketen zunächst feuern, um den Shuttle weit genug abzubremsen, dass der Eintritt in die Erdatmosphäre möglich wird.
+++ Die "Discovery" wendet +++
[12.48] Die Raumfähre wird umgedreht, damit die "Orbital Maneuvering System Engines" nach unten zeigen, um das Bremsmanöver starten zu können.
+++ "Go" für die Bremsraketen +++
[12.35] Die Flugleitstelle gibt den Befehl, kurz nach 13.00 Uhr die Bremsraketen der "Discovery" zu starten, um den Abstieg in die Erdatmosphäre einzuleiten.
+++ Testflugzeug dreht Runden über der Landebahn +++
[12.35] Astronaut Mike Winfield kreist in einem Testflugzeug, dessen Flugeigenschaften denen der "Discovery" ähneln, über der Edwards Air Force Base. Er soll prüfen, ob der Space Shuttle gute Bedingungen für die Landung vorfinden wird.
+++ Besatzung setzt Landevorbereitungen fort +++
[12.12] Die Bodenkontrolle informiert Collins, dass die "Discovery"-Crew die Flüssigkeitsaufnahme fortsetzen soll. Pilot Jim Kelly soll in diesen Minuten das Hilfsstromaggregat starten.
+++ Wetterbericht für Edwards ist günstig +++
[12.06] Die Wetterbedingungen über Kalifornien sind für die Landung günstig. An Bord des Shuttles beginnen die Astronauten unterdessen, sich an ihren Sitzen festzuschnallen, beginnend Pilot Jim Kelly und Kommandantin Eileen Collins.
+++ Genaue Anweisungen für Landemanöver +++
[11.47] Flugdirektor Leroy Cain übermittelt dem Shuttlepiloten die exakten Daten, die für den Landeanflug errechnet wurden.
+++ Bremsmanöver wird über Madagaskar starten +++
[11.32] Etwa über der Insel Madagaskar soll die "Discovery" um 13.06 Uhr ihre zwei "Orbital Maneuvering System Engines" zünden. Knapp 35 Minuten später wird die Raumfähre auf die obersten Schichten der Erdatmosphäre treffen. Der Shuttle wird dann eine Abfolge von vier Lenkmanövern absolvieren, um schließlich nörlich von Los Angeles vorbeizufliegen und die Edwards Air Force Base anzusteuern.
+++ Entscheidung über Landung etwa um 12.46 +++
[11.25] Das Wetter in Kalifornien stellt die Nasa vor keinerlei Probleme, im Flugleitzentrum ist von "wenigen Wolken" und Windgeschwindigkeiten von maximal sieben Knoten die Rede. Spätestens gegen 12.46 muss die Entscheidung fallen, ob um 13.06 Uhr tatsächlich die Bremsraketen des Shuttles gezündet werden sollen. Die Raumfähre würde dann in den frühen Morgenstunden kalifornischer Zeit aufsetzen, etwa 55 Minuten vor Sonnenaufgang.
+++ Lande-Checkliste wird abgearbeitet +++
[11.12] "Discovery"-Pilot Jim Kelly geht gemeinsam mit dem Flugleitzentrum die Lande-Checkliste durch. Sollte die Landung exakt planmäßig um 14.12 MESZ erfolgen, war die "Discovery" bei ihrem ersten Flug nach der Zwangspause genau 13 Tage, 21 Stunden, 32 Minuten und 48 Sekunden lang unterwegs.
+++ Jubiläums-Landung in Kalifornien +++
[11.10] Der Shuttle wird seinen Kurs nun leicht in nördlicher Richtung abändern, um dann auf der Edwards Air Force Base in Kalifornien aufzusetzen. Wenn die Landung tatsächlich durchgeführt wird, markiert dies ein Jubiläum: Es wäre die 50. Shuttle-Landung auf der Basis.
+++ Neuer Landetermin ist 14.12 Uhr +++
[11.07] Da der neue Landeort für die "Discovery" jetzt in Kalifornien liegt, wird die Fähre etwas später landen als geplant: Der neue Termin ist 14.12 Uhr MESZ.
+++ Landung nach Kalifornien verlegt +++
[11.05] "Was hältst Du von einer wunderbaren klaren Nacht über der Landebahn in Kalifornien?" - mit diesen Worten teilt Flugdirektor Cain der Crew mit, dass man entschieden hat, die Landung wegen des unsicheren Wetters in Florida auf die Edwards Air Force Base in Kalifornien zu verlegen.
+++ Zusatzgeneratoren werden bereitgemacht +++
[10.59] Die Astronauten an Bord des Shuttles starten die Hilfsgeneratoren, die für die Steuerung der Fähre beim Bremsmanöver gebraucht werden.
+++ Letzte Tests werden durchgeführt +++
[10.54] Shuttlekommandantin Collins steht im Funkkontakt mit Flugdirektor Cain. Gemeinsam führen Flugleitzentrum und Shuttlebesatzung letzte Sicherheitschecks durch.
+++ Landevorbereitungen laufen +++
[10.49] Über dem Pazifik vor der Westküste Südamerikas müsste die "Discovery" ihre Bremsraketen zünden, um anschließend über Mexiko und Texas an Höhe zu verlieren. Gegen 11.37 müsste das Bremsmanöver eingeleitet werden.
+++ Astronauten beginnen zu trinken +++
[10.42] Die Astronauten beginnen mit den Vorbereitungen zur Landung, nehmen unter anderem Flüssigkeit und Salze zu sich, um besser mit dem Wiedereintritt in die Gravitation der Erde umgehen zu können. Die Entscheidung darüber, ob die Landung eingeleitet werden soll, wird etwa um 11.17 MESZ fallen.
+++ Befehl zur Flüssigkeitsaufnahme erfolgt +++
[10.39] "Das Wetter ist ähnlich wie beim ersten Anlauf, aber etwas besser", sagt Flugdirektor Cain im Gespräch mit der Shuttlekommandantin Eileen Collins. Er erteilt den Befehl, mit den Landevorbereitungen, also der Flüssigkeitsaufnahme zu beginnen.
+++ Flugdirektor konferiert mit Meteorologen +++
[10.35] Flugdirektor Cain berät sich erneut mit den Wetterexperten der Nasa.
+++ "Discovery" nähert sich der Westküste Amerikas +++
[10.30]Der Space Shuttle rast weit über dem Pazifik auf die Westküste Südamerikas zu. Sollte die Landefreigabe erfolgen, wird die Raumfähre mit etwa der siebenfachen Geschwindigkeit einer Gewehrkugel in die Erdatmosphäre eintreten.
+++ Entscheidung über Landung in 10 Minuten +++
[10.25] Flugdirektor Leroy Cain hat der Crew mitgeteilt, dass die Entscheidung über den zweiten möglichen Landetermin in etwa 10 Minuten erfolgen wird. Ein Flugzeug beobachtet das Wetter vor der Küste von Florida. An Bord ist Nasa-Chefastronaut Kent Rominger, der anhand eingener Anschauung darüber entscheiden soll, ob das Wetter gut genug für die Landung ist.
+++ Das Wetter ist "ein kniffliges Problem" +++
[10.18] Der deutsche Astronaut Ulrich Walter bezeichnet im ZDF das Wetter an den drei möglichen Shuttle-Landeplätzen als "kniffliges" Problem. "Die Nasa hat eine harte Regel, die besagt, dass ein Gewitter mindestens 56 Kilometer vom Landeort entfernt sein muss", sagte Walter, der 1993 mit der "Columbia" um die Erde flog. Doch eben erst sei ein Gewitter direkt über Cape Canaveral zu sehen gewesen. An der Edwards Air Force herrsche ein Seitenwind von derzeit 30 Kilometern pro Stunde, erlaubt seien bei der Shuttle-Landung laut Nasa-Richtlinien aber nur 28 km/h. Auch in White Sands herrsche schlechtes Wetter. Walter: "Das wird heute noch spannend."
+++ Astronauten warten weiter auf das "Go" +++
[10.15] Die Entscheidung darüber, ob der Shuttle um 12.43 MESZ landen soll, wird voraussichtlich in etwa 20 Minuten fallen, teilt die Nasa mit.
+++ Shuttle umrundet die Erde ein weiteres Mal +++
[10.05 Uhr] Die "Discovery" bereitet sich auf eine Landung um 12.43 in Florida vor. Der Shuttle umrundet erneut den Planeten und überquert derzeit Osteuropa in östlicher Richtung. Die Astronauten warten auf den definitiven Befehl zur Landung, weil sich rechtzeitig vor dem Landemanöver große Mengen Flüssigkeit zu sich nehmen müssen. Etwa um 11.10 MESZ müsste dieser Befehl erfolgen, wenn der Landetermin um 12.43 eingehalten werden soll.
+++ Starttermin wird erneut verschoben +++
[7.24 Uhr] Die Nasa weist die Astronauten an, die erste Landemöglichkeit des heutigen Tages nicht wahrzunehmen. Stürmisches Wetter vor der Küste von Florida wird als Ursache angegeben. "Wir bitten euch jetzt, der Erde noch bei einer weiteren Umdrehung zuzusehen", teilte das Flugleitzentrum der Shuttlekommandantin Eileen Collins mit. Der nächste Termin für die Landung ist nun 12.43 Mitteleuropäischer Zeit.
+++ Von den Beatles geweckt +++
[4.55 Uhr] Die Astronauten werden mit dem Beatles-Song "Good Day Sunshine" geweckt. Die Mannschaft ist guter Dinge. "Wir rechnen fest damit, heute unsere Füße auf festen Boden setzen zu können", sagt Shuttlekommandantin Eileen Collins.