Raumfähre: "Discovery"-Start erneut verschoben - DER SPIEGEL
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Raumfähre "Discovery"-Start erneut verschoben

Die Wiederaufnahme der Shuttle-Flüge von Cape Canaveral verzögert sich weiter. Ursprünglich sollte die Raumfähre "Discovery" am 15. Mai die Pause beenden, die seit dem "Columbia"-Absturz vor über zwei Jahren andauert. Jetzt wurde der Start um eine Woche verschoben, weil die Nasa noch mehr Tests machen will.
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Nun soll die"Discovery" am 22. Mai abheben, wie die Nasa mitteilte. Bill Parsons, Chef des Shuttle-Programms, wollte darin aber kein schlechtes Omen sehen. Der 15. Mai sei lediglich ein Wunschdatum gewesen, sagte er gegenüber CNN. Für die Analyse der bisherigen Tests sowie für die vollständige Ausrüstung der Raumfähre und die Vorbereitung des Starts werde nun doch mehr Zeit gebraucht.

Der geplante Flug der Raumfähre zur Internationalen Raumstation ISS wäre der erste seit dem Absturz der Raumfähre "Columbia" am 1. Februar 2003. Damals waren bei der Rückkehr zur Erde alle sieben Astronauten ums Leben gekommen. Bis spätestens zum 3. Juni müsste die Raumfähre nach Nasa-Angaben allerdings starten, weil nur bis dann die Lichtverhältnisse optimal sind.

In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Negativmeldungen von der Raumfahrtbehörde gegeben. So war in der Isolierung eines Treibstofftanks der "Discovery" ein Haarriss entdeckt worden. Die Nasa gestand außerdem ein, dass das Risiko eines Unfalles durch losgerissene Teile des Isolierschaums weiterhin nicht auszuschließen sei. Ein Stück des Isolierschaums war für den "Columbia"-Absturz verantwortlich gewesen.