Raumfahrt: Ariane-Start erneut verschoben - DER SPIEGEL
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Raumfahrt Ariane-Start erneut verschoben

Wenige Stunden vor dem geplanten Start ist der Abflug der Ariane-Rakete erneut verschoben worden – zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage. Die Hersteller des Satelliten, der an Bord der Rakete ins All befördert werden soll, hatten um Aufschub gebeten.
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Paris - Der Start sei auf Wunsch des französisch-italienischen Konstrukteurskonsortiums für den Satelliten Hot Bird 7A aufgeschoben worden, teilte das europäische Raumfahrtunternehmens Arianespace am Freitagabend mit. Der Satellit, der an Bord der Ariane ins All befördert werden soll, müsse mit Messungen überprüft werden. Ein neuer Starttermin wurde zunächst nicht mitgeteilt.

Der Start für die Ariane-Rakete vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana war eigentlich für die Nacht zum Samstag geplant. Der Abflug ins All war bereits am Dienstag verschoben worden, weil es technische Probleme an der Startrampe gab.

An Bord von Europas stärkster Trägerrakete befinden sich die Satelliten Spainsat für den spanischen Militärsatellitenbetreiber Hisdesat, und Hot Bird 7A für den Rundfunksatellitenbetreiber Eutelsat.

Die Ariane-5 ECA ist eine Schwerlast-Trägerrakete und erheblich leistungsstärker als das Vorgängermodell Ariane-5 G. Beim Jungfernflug Ende 2002 hatten Haarrisse im Kühlsystem des Haupttriebwerks die Sprengung der Rakete nötig gemacht. Nach dem Fehlstart hatten die Europäer 556 Millionen Euro in die Verbesserung der Rakete investiert.

fok/dpa/afp