Raumfahrt: Discovery startet zur ISS - DER SPIEGEL
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Raumfahrt Discovery startet zur ISS

Die US-Raumfähre "Discovery" ist zu ihrem Flug zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Es ist eine der letzten Reisen der Shuttle-Flotte: Die Nasa plant nur noch drei.
Letzter Start im Dunkeln: Die "Discovery" auf dem Weg zur ISS
Letzter Start im Dunkeln: Die "Discovery" auf dem Weg zur ISS

Letzter Start im Dunkeln: Die "Discovery" auf dem Weg zur ISS

Foto: John Raoux/ AP
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Space Shuttle

Astronauten

Cape Canaveral - Der Start ins All ist geglückt. Das "Discovery" hob wie geplant kurz vor Sonnenaufgang vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ab. Die US-Raumfähre startete mit sieben an Bord zur Internationalen Raumstation ISS. Voraussichtlich am Mittwoch wird die Raumfähre an die ISS andocken.

Während der 13-tägigen Mission sollen mehrere Tonnen Ausrüstung und Lebensmittel zur ISS gebracht werden, die kurz vor ihrer Fertigstellung steht. Drei Außeneinsätze sind geplant. Unter den sieben Astronauten sind drei Frauen - zwei US-Bürgerinnen und eine Japanerin.

Nasa

Es ist der zweite Start der Raumfähre in diesem Jahr. Ende 2010 will die die Shuttle-Flotte nach einem Vierteljahrhundert außer Betrieb nehmen. Nach den Plänen der Nasa sollte dies der letzte Start einer US-Raumfähre bei Dunkelheit gewesen sein.

Bereits am Ostersonntag hatte die neue Langzeitbesatzung mit ihrer russischen Sojus-Kapsel an der ISS angedockt. An Bord waren die US- Astronautin Tracy Caldwell-Dyson sowie die russischen Kosmonauten Michail Kornijenko und Alexander Skworzow, alle seien wohlauf, sagte der Sprecher des russischen Flugleitzentrums, Waleri Lyndin. "Frohe Ostern Euch allen", funkte Skworzow nach Durchqueren der Schleuse aus dem All ins Flugleitzentrum bei Moskau. Die Raumkapsel war am Freitag vom Weltraumbahnhof Baikonur gestartet. Derzeit halten sich auf der ISS auch Raumfahrer aus den USA, Russland und Japan auf.

Die neue Crew soll bis September auf der ISS bleiben und zahlreiche wissenschaftliche Experimente vornehmen. So sollen die drei Raumfahrer Möglichkeiten für ein Erdbebenwarnsystem erarbeiten. Zudem muss das Wasseraufbereitungssystem repariert werden. Nach dem für Mittwoch geplanten Ankoppeln der "Discovery" werden sich erstmals in der Geschichte der Raumfahrt vier Frauen im All aufhalten.

ler/AFP/apn