Satellitenbild der Woche: Grünes Singapur - DER SPIEGEL
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Satellitenbild der Woche Grünes Singapur

Mehr als fünf Millionen Menschen leben in Singapur. Aus dem All sieht der dichtbebaute Stadtstaat trotzdem üppig grün aus. Woran liegt das?
Vegetation im Blick: Satellitenaufnahme des Stadtstaats Singapur
Vegetation im Blick: Satellitenaufnahme des Stadtstaats Singapur

Vegetation im Blick: Satellitenaufnahme des Stadtstaats Singapur

Foto: ESA-BELSPO 2014/ VITO
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Das Klima in Singapur ist heiß und feucht. Die Bewohner des dichtbesiedelten Stadtstaats flüchten daher gern in klimatisierte Räume. Für die Vegetation ist das regnerisch-warme Wetter hingegen perfekt. Überall wächst und gedeiht es. Wo noch keine Gebäude stehen, ist tropischer Regenwald.

Der Esa-Satellit Proba-V hat den Stadtstaat Ende Oktober aus dem All abgelichtet. Der Mini-Orbiter umkreist die Erde in etwa 800 Kilometern Höhe und hat eine Kamera an Bord, die speziell für Aufnahmen von Vegetation konzipiert ist. Daher auch der Buchstabe V im Namen des Satelliten.

Die Aufnahme zeigt, wie grün Singapur trotz der dichten Bebauung ist. Im Osten mischen sich grün (Vegetation) und grau (Gebäude). Nur ganz im Südosten dominieren graue Töne. Hier befinden sich das Zentrum des Stadtstaats mit der Formel-1-Rennstrecke und die künstlich geschaffenen Inseln.

Die langgezogene Ausflugsinsel Pulau Ubin nordöstlich der Küste ist hingegen vollständig grün. Hier gedeiht der tropische Regenwald noch ungestört. Auch das sich nördlich anschließende Malaysia erscheint auf dem Satellitenbild überwiegend grün, weil auch hier Vegetation die Landschaft dominiert.

hda