Satellitenbild der Woche: Vulkanisches Neuseeland - DER SPIEGEL
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Satellitenbild der Woche Vulkanisches Neuseeland

Die Südinsel Neuseelands macht einen prächtigen Eindruck, wenn man aus dem All auf sie herunterblickt. Ein Satellitenfoto zeigt die Banks Peninsula, die einst komplett bewaldet war. Die ungewöhnliche Halbinsel ist das Werk zweier Vulkane.
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Im Westen weiße Berge, im Osten grün: So präsentiert sich Neuseelands Südinsel dem Betrachter - wenn der aus dem All auf die Insel hinuntersieht. Über 3000 Meter ragen die Berge der Neuseeländischen Alpen in die Höhe, hier liegt auch der 70.000 Hektar große Nationalpark Aoraki/Mount Cook. Mehr als 40 Prozent seiner Fläche sind mit Gletschern bedeckt.

Der Osten der Insel steht in scharfem Kontrast zu der alpinen Szenerie. In der weit ausgedehnten Canterbury-Ebene wird vor allem Viehzucht betrieben, das Grün der Wiesen dominiert. Bemerkenswert ist die Banks Peninsula, auf dem Bild rechts in der Mitte gut zu erkennen. Die fast kreisrunde Halbinsel ragt knapp 50 Kilometer in den Pazifik hinein. Sie entstand vor etwa eine halbe Million Jahren aus zwei benachbarten Vulkanen. Das Foto vom 28. Oktober stammt vom Esa-Satelliten "Envisat".

Die Halbinsel ist für ihre hohe Biodiversität bekannt, obwohl der Wald, der sie einst bedeckte, größtenteils abgeholzt wurde - zuerst von den Maori und später von europäischen Siedlern. Ein 35 Kilometer langer privater Wanderweg, der Banks Peninsula Track, zieht sich durch die bergige Landschaft. Er gilt als typisches Beispiel für Ökotourismus in Neuseeland.

hda