Satellitenbild Europa versinkt im Schnee
Das Bild wirkt beinahe zu friedlich angesichts des Chaos, das der späte Wintereinbruch in Europa verursacht hat: Der Nasa-Satellit "Terra" hat am Montag den Kontinent unter wolkenlosem Himmel und einer dichten Schneedecke fotografiert. Es war das erste Mal, dass die Wolkendecke nach den heftigen Schneefällen Anfang März wieder aufgerissen ist.
Die Vorhersagen der Wetterexperten verheißen keine Besserung für Deutschland. Hoch "Ingo" und Tief "Diana" werden in den nächsten Tagen für kalte und wolkenreiche Luft sorgen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Dazu werde der Nordostwind auffrischen, so dass das Kältegefühl noch zunehme. Im Stau der Mittelgebirge könne es auch ein paar Zentimeter Neuschnee geben.
Erst am Wochenende naht ein Hoffnungsschimmer: Dann erwarten die Meteorologen im Westen und Südwesten Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad Celsius, in Südbaden vielleicht sogar bis zwölf Grad. Zu Beginn der kommenden Woche ist nach DWD-Angaben allerdings ein erneuter Kälteeinbruch möglich.
mbe/ddp