Sonne: Aufnahmen des Inouye-Teleskops zeigen Wirbel auf Sonnenoberfläche - DER SPIEGEL
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Aufnahmen des Inouye-Teleskops So wirbelt es auf der Sonne

Ein Forscherteam hat Aufnahmen der Sonne in der bisher höchsten Auflösung ausgewertet. Erstmals sind wellenartige Strukturen erkennbar, die ein Teil der Lösung eines langjährigen Rätsels sein könnten.
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Neue Aufnahmen des Inouye-Teleskops auf Hawaii zeigen die Sonne in der bisher höchsten Auflösung. Erstmals sind so wirbelartige Strukturen auf der Sonnenoberfläche erkennbar.

Foto: NSF / NSO / AURA / MPS
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Die Wirbel könnten ein Teil der Lösung des Rätsels sein, warum Sterne eine so heiße Korona haben, heißt es von dem Forschungsteam aus den USA, Deutschland und Südkorea im Fachblatt »Nature« .

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Die Wellen deuten die Forscherinnen und Forscher als Folge der sogenannten Kelvin-Helmholtz-Instabilität. Die Strukturen entstehen, wenn sich zwei benachbarte Schichten mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegen wie Wellen auf einem See bei Sturm. Das heiße Gas auf der Sonne verhalte sich wie eine Flüssigkeit, so die Wissenschaftler.

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Möglich waren die Aufnahmen mit dem leistungsfähigsten Sonnenteleskop der Welt auf Hawaii. Es hat einen vier Meter großen Hauptspiegel.

Foto: NSF / NSO / AURA
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Auf früheren Aufnahmen der Sonne erinnerte die Oberfläche noch an einen Flickenteppich. Die wellenartigen Strukturen waren auf der hier gezeigten ersten Aufnahme des Inouye-Teleskops im Jahr 2020 noch nicht zu erkennen.

Foto: NSO / AURA / NSF / Cover-Images.com / Cover Images / picture alliance
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Die neuen Aufnahmen zeigen Details mit Größen bis hinab zu 20 Kilometern.

Foto: NSF / NSO / AURA / MPS
jml/dpa

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