Space Shuttle: "Discovery"-Start erneut verschoben - DER SPIEGEL
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Space Shuttle "Discovery"-Start erneut verschoben

Der Neubeginn der bemannten Weltraumflüge steht für die Nasa unter keinem guten Stern. Die US-Raumfahrtbehörde musste den Start des Space Shuttles "Discovery" jetzt erneut verschieben.
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Washington - Aus Sicherheitsgründen soll die "Discovery" nicht wie geplant im Mai, sondern erst im Juli starten, teilte die Nasa mit. Als Grund nannte die Raumfahrtbehörde verschiedene Probleme, die bei Tests am neu konstruierten Außentank des Space Shuttles in der vergangenen Woche festgestellt worden waren, hieß es in US-Medien. Der Start der "Discovery" war zuvor bereits vom 15. auf den 22. Mai verschoben worden.

Die Nasa-Experten wollen unter anderem prüfen, welche Gefahr von Eis- oder Schaumstoffstücken ausgeht, die sich beim Start vom Außentank lösen und dann gegen die Raumfähre prallen könnten. Auf ähnliche Weise hatte im Februar 2003 das "Columbia"-Unglück seinen Lauf genommen, bei dem sieben Astronauten starben. Möglicherweise werde deshalb am Tank der "Discovery" ein zusätzliches Heizelement angebracht, um der Vereisung entgegen zu wirken, kündigte die Nasa an.

Die Space-Shuttle-Flotte ist seit dem Absturz der "Columbia" auf dem Boden geblieben und generalüberholt worden. Bislang sind aber erst 8 von 15 Sicherheitsauflagen erfüllt worden, die eine unabhängige Kommission nach dem "Columbia"-Absturz erteilt hat.