Startabbruch "Endeavour" muss am Boden bleiben
Zwei Stunden vor dem geplanten Abheben hat die US-Raumfahrbehörde den Start der "Endeavour" abgebrochen: Wie die Nasa mitteilte, waren die Treibstofftanks des Space Shuttle bereits gefüllt, als eine undichte Stelle in einer Sauerstoffleitung entdeckt wurde.
Der nächste Startversuch soll nach Angaben der Nasa frühestens in einer Woche erfolgen. Ursprünglich sollte die Raumfähre um 6.59 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida aus zur internationalen Raumstation ISS abheben.
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Die defekte Leitung diente Nasa-Angaben zufolge der Versorgung der Astronauten: Durch sie sollte der Sauerstoff während der Startphase auch in die Helme der Crew geleitet werden. Eine kurzfristige Reparatur sei nicht möglich gewesen, hieß es. Beim Startabbruch habe der "Endeavour"-Kommandant James Wetherbee bereits in der Raumfähre gesessen.
Die "Endeavour" sollte eine neue dreiköpfige Langzeitbesatzung zur ISS bringen. Außerdem sollten die Shuttle-Astronauten den Ausbau eines Außengerüsts an der Station fortsetzen, an dem Solarflügel, Kühlelemente und Schienen für eine Minibahn angebracht werden sollen.