Zypern: Mutmaßlicher Meteor erschreckt Hunderte - DER SPIEGEL
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Zypern Mutmaßlicher Meteor erschreckt Hunderte

Explosionen und Lichtblitze: Hunderte Menschen auf Zypern riefen in der Nacht die Polizei. Offenbar war ein Meteor vom Himmel gefallen.
Symbolbild: Meteor über Mazedonien im August
Symbolbild: Meteor über Mazedonien im August

Symbolbild: Meteor über Mazedonien im August

Foto: Georgi Licovski/ dpa
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Die Nachtruhe von zahlreichen Menschen auf der Mittelmeerinsel Zypern wurde am Freitag von lauten Explosionen und einem hellen Licht gestört - mutmaßlich verursacht durch einen Meteor.

Die Vorkommnisse wurden zwischen Mitternacht und 1 Uhr in weiten Teilen des Inselsüdens bemerkt, bei der Polizei gingen Hunderte Anrufe besorgter Bürger ein. Verletzt wurde offenbar niemand.

"Wir müssen noch bestätigen, dass es tatsächlich ein Meteorit war", sagte Polizeisprecher Andreas Angelides. Dies sei allerdings "mehr als wahrscheinlich". Die Behörden starteten eine Suche nach womöglich auf die Erde gestürzten Meteoritenbrocken.

Zyperns zivile Luftfahrtbehörde erklärte, alle Flüge seien planmäßig erfolgt, kein Pilot habe besondere Vorkommnisse am Himmel gemeldet.

Meteore sind Stücke von Kometen oder Asteroiden aus dem Weltall, bei deren Eintritt in die Erdatmosphäre ein Feuerball entsteht. Brocken, die diese enorme Hitze überstehen und die Erdoberfläche erreichen, ohne zu zerfallen, werden Meteoriten genannt.

Für die Wissenschaft sind sie von großem Interesse, weil sie Aufschluss über die Entstehung unseres Sonnensystems geben können.

Meteoriten-Explosion in Deutschland
boj/AFP

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