
Am Dienstag möchte die IG Metall ihre Tarifforderung festlegen. Es geht um knapp vier Millionen Beschäftigte im Kernbereich der deutschen Wirtschaft. Die Arbeitgeber betonen, Kosten senken zu müssen.

Alfons Frese ist seit 1991 Wirtschaftsredakteur beim Tagesspiegel. Er beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit industriepolitischen Themen, Verbänden und Gewerkschaften sowie der Entwicklung der Berliner Wirtschaft.

Am Dienstag möchte die IG Metall ihre Tarifforderung festlegen. Es geht um knapp vier Millionen Beschäftigte im Kernbereich der deutschen Wirtschaft. Die Arbeitgeber betonen, Kosten senken zu müssen.

Die IG Metall ruft am Montag zum Auto-Aktionstag unter dem Motto „Zukunft statt Kahlschlag“ auf. Gewerkschaftsvize Kerner über fehlende Innovationen, Investitionen und chinesische Überkapazitäten.

Am Freitag entscheidet der Aufsichtsrat von Volkswagen über die Konzernstrategie. Gibt es einen Kompromiss? Oder kracht es richtig? Es geht unter anderem um die Zukunft von vier Werken.

Im Streit um den Mindestlohn für drei Millionen Beschäftigte im Einzelhandel ist ein Kompromiss in Sicht: Dieser könnte 2027 auf 14,90 Euro steigen und damit die gesetzliche Untergrenze leicht übertreffen.

Mit Blick auf die bevorstehende Tarifrunde fordern Arbeitgeber in der Autoindustrie längere Arbeitszeiten. Die IG Metall hält dagegen: Bei unausgelasteten Fabriken würde das nur Arbeitsplätze kosten.

Barbara Resch, Chefin der IG Metall in Baden-Württemberg, über die Krise der Autoindustrie, hohe Löhne und die bevorstehende Tarifauseinandersetzung.

Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel wächst rasant: Rund 415 Millionen Packungen wurden 2025 in Deutschland verkauft – fast doppelt so viele wie noch 2022.

Vom Sprinter zum Boxer: Mercedes will die Transporterfertigung in Ludwigsfelde aufgeben und verhandelt mit dem Panzerhersteller KNDS über die Transformation des Werks.

Rund 200 Millionen Euro haben die Ausstände der Piloten und Flugbegleiter im Frühjahr gekostet. Den Schaden nimmt die Lufthansa für einen Kurswechsel in Kauf.

Jedes fünfte Unternehmen behindert oder verhindert laut dem DGB Betriebsratswahlen. In den meisten Kleinbetrieben gibt es keine Mitbestimmung. Gegen zwei Großkonzerne gehen Gewerkschaften nun juristisch vor.

Der Kongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes befasst sich mit der Abwehr von Sozialkürzungen. Fahimi wirbt für ein „Europa der Selbstbehauptung“.

Verdi-Chef Frank Werneke sieht ein „Trommelfeuer gegen Sozialleistungen“ in Deutschland. Er warnt vor Sozialabbau, der die AfD stärkt, und Arbeitstagen über 13 Stunden.

In den verschiedenen Gesellschaften der Lufthansa-Gruppe kämpfen drei Gewerkschaften um Mitglieder. Das Management hat sich für Verdi entschieden – und bezahlt dafür.

Der rasante technologische Wandel erhöht den Schulungsbedarf, doch in der Krise sparen die Firmen. Auch beim Thema Wertschätzung und Feedback gibt es Nachholbedarf.

Die EU-Mindestlohnrichtlinie sollte bis Ende 2025 umgesetzt sein. Erst zauderte die Union, nun sträuben sich SPD und Gewerkschaften gegen eine Veränderung der Höchstarbeitszeit.

Die IG Bau spricht von einem „historischen Schritt“: Bauarbeiter in Ost und West verdienen nun gleich viel. In anderen Branchen gibt es weiter Lohnlücken – aus einem bestimmten Grund.

Bericht der Initiative Faire Landarbeit über die Bedingungen von 243.000 ausländischen Arbeitskräften auf deutschen Feldern. Seit 2025 können Fördergelder zurückgefordert werden.

In der Krise verständigen sich die Tarifparteien auf eine Nullrunde in diesem Jahr – sowie auf beschäftigungssichernde Maßnahmen. Die Einkommen steigen erst 2027.

Die Sanierung des größten deutschen Stahlherstellers bis 2030 ist vereinbart und finanziert. Während um den Kaufpreis für Jindal Steel gefeilscht wird, meldet sich ein anderer Interessent.

Die Folgen des Irankriegs würden unterschätzt, meint Gewerkschaftschef Michael Vassiliadis und fordert ein Umdenken in der deutschen Energiepolitik.

Gut zwei Jahre nach Beginn eines Experiments mit der Viertagewoche diskutieren Beteiligte die Effekte der Arbeitszeitverkürzung. Es gibt keine Standardlösung, stattdessen Vielfalt und Flexibilität.

Der Finanzservice Klarna setzt heute weniger auf künstliche Intelligenz als vor Jahren, die Arbeitsagentur erleichtert den Mitarbeitern mit KI den Job: Erfahrungsberichte von Experten und Arbeitgebern.

Die Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft der Lokführer (GdL) sind so friedlich wie seit Jahren nicht mehr. Bahn macht Rückzieher bei der Tarifeinheit.

Nach langem Ringen verständigt sich die schwarz-rote Koalition beim Tariftreuegesetz: Wer einen Auftrag des Bundes annimmt, der muss künftig Tariflohn zahlen. Doch es gibt Ausnahmen.
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