
Vier Wochen nach der Wahl haben die drei Parteien sich auf eine Grundlage für weitere Verhandlungen verständigt. Die wichtigsten Punkte im Überblick – und das Sondierungspapier zum Download.

Daniel Böldt berichtet für den Tagesspiegel über die Berliner Landespolitik. Schwerpunktmäßig beschäftigt er sich mit den Themen Bauen und Wohnen sowie Finanzpolitik. Er hat Politik und Soziologie in Potsdam studiert und anschließend eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule absolviert.

Vier Wochen nach der Wahl haben die drei Parteien sich auf eine Grundlage für weitere Verhandlungen verständigt. Die wichtigsten Punkte im Überblick – und das Sondierungspapier zum Download.

Vergesellschaftung ab 10.000 Wohnungen und für 16 Milliarden Euro, Bestandsschutz für Neubau ab 2021 + Stopp für A100-Pläne + Handyverbot an Grundschulen + Alle Entwicklungen im Liveblog.

Die Berliner SPD ist nach dem Wahldebakel zerstritten: Rot-Grün-Rot, Opposition oder Kenia? Landesparteichef Steffen Krach zögert. Und die Partei weiß offenbar selbst nicht, was sie will.

Nach der überraschenden Unterbrechung der Gespräche mit der Linken herrscht bei Grünen und SPD Ärger. Ein Konzept, wie man die Lage lösen wolle, sehen viele nicht.

Grüne und SPD begründeten die Unterbrechung der Sondierungsgespräche auch damit, dass die Linksfraktion zuvor vereinbarte Positionen nicht übernommen habe. Eine Übersicht.

+ „Wo ist der Plan?“, fragt ein Abgeordneter SPD-Chef Steffen Krach + BVG muss wegen Streiks auf Millionenbetrag verzichten + Charité eröffnet Berlin Center for HIV Cure +

Die Neuauszählung im Wahlkreis Spandau 1 wirkt sich auch auf die Größe des Abgeordnetenhauses aus. Nach vorläufigem Stand sollen fünf Sitze wegfallen.

Die Debatte um Vergesellschaftung bestimmt den wohnungspolitischen Diskurs. Aber auch andere Vorhaben der Linken stoßen bereits auf Widerstand.

Neue Berechnungen zu Berlins Finanzen torpedieren die Sondierungsgespräche von Linke, SPD und Grünen. Die Linke glaubt trotzdem an eine Lösung – und hält die Zahlen der Finanzverwaltung für politisch motiviert.

15 Jahre führte Raed Saleh die Berliner SPD-Fraktion an. Diese Ära endete an diesem Mittwoch. Bei allen politischen Erfolgen hat Saleh in seiner Partei stets polarisiert.

Mieter in kommunalen Wohnungen müssen bald mehr zahlen. Der Sprecher der Landeseigenen nennt die Details – und wehrt sich gegen den Verdacht, die Erhöhungen politisch gesteuert zu haben.

Sollte es zu einer rot-grün-roten Koalition in Berlin kommen, wird auch sie weiter sparen müssen. Insbesondere die Linkspartei setzt das unter Druck.

+ SPD besetzt Schlüsselposition in der Fraktion + Weniger Straftaten auf dem Alexanderplatz + Mückenplage am Potsdamer Platz +

Über 17.000 schriftliche Anfragen wurden in der zu Ende gehenden Legislatur gestellt. Die CDU-Fraktion führt die Liste der meisten Anfragen an. Eine Partei fällt deutlich ab. Der Checkpoint am Morgen.

Immer mehr Stimmen fordern Grüne und SPD in Berlin auf, wegen Antisemitismusvorwürfen nicht mit der Linken zu koalieren. Dabei gibt es noch mehr Knackpunkte für das Bündnis.

Zahlreiche ehemalige Landesvorsitzende und Senatoren der SPD warnen vor einem Bündnis mit der Linkspartei. Sie sehen den Schutz jüdischen Lebens durch die Partei gefährdet.

Nach 15 Jahren zieht sich Saleh aus der ersten Reihe der Berliner SPD zurück. Die Entscheidung kam für viele überraschend. Doch erste Anzeichen gab es schon vorher.

Für viele gilt er als der einflussreichste Berliner Sozialdemokrat. Seit 2011 führt Raed Saleh die SPD-Fraktion. Nun zieht er sich zurück. Wer ihm nachfolgt, ist noch offen.

Bei den Berliner Grünen herrschen nach dem schlechten Wahlergebnis Frust und Sorgen. Die Schuld sehen einige in der Partei bei den Spitzenkandidaten – und fordern personelle Konsequenzen.

Am Tag nach der Wahl bezeichnen Mitglieder die SPD als „orientierungslos“ und „unsortiert“. Wie es weitergeht – auch für Steffen Krach und Raed Saleh –, ist offen. Erste Machtkämpfe deuten sich an.

Die Linke hat die Berlin-Wahl klar gewonnen. Doch reicht das aus, um am Ende zu regieren in der Hauptstadt? Was dafür spricht – und was dagegen.

Spät am Abend bleibt es spannend für Berlins Spitzenpolitiker. Wem ist Direktmandat fürs Abgeordnetenhaus sicher – und wer geht leer aus? Ein Überblick.

Berlin hat gewählt. Die Linke liegt deutlich vor der CDU, die AfD auf dem dritten Platz. Das BSW schafft es nicht ins Abgeordnetenhaus. Elif Eralp könnte jetzt Geschichte schreiben.

In Friedrichshain-Kreuzberg kämpft der Grünen-Direktkandidat Altaweel, der vor zehn Jahren aus Syrien nach Deutschland kam, gegen eine erstarkende Linkspartei. Dabei helfen soll ihm seine Lebensgeschichte.
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