Johannes Schneider – Seite 4
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Autor:in

Johannes Schneider

Es gab eine Zeit – für den Endzwanziger liegt sie noch nicht so weit zurück –, da kamen die Leute zu Mitbring-Partys verschämt mit einer Flasche Dornfelder und ein paar Crackern. Sie waren arme Studenten.

Von Johannes Schneider
Es geht doch! Hier zumindest. Doch nicht überall in der Stadt gibt es eine derartige Infrastruktur wie hier in Mitte.

Die Silvesterparty ist vorbei, die portablen Toiletten rund um das Brandenburger Tor sind abtransportiert. Zurück bleibt eine Stadt, die Bewohnern und Gästen im öffentlichen Raum kaum Möglichkeiten bietet, mal schnell auszutreten. Es ist Zeit für eine neue Kultur urinaler Gastlichkeit!

Von Johannes Schneider

Der Weg nach Mitte ist manchmal unvermeidlich, immerhin leben auch da Menschen, denen man ab und an beim Bier zur Seite stehen muss. Und überhaupt: Man muss ja Kontakt halten zur „Szene“, als Stadtfeuilletonist zumal.

Von Johannes Schneider

Als durchaus blattpatriotischer Mitarbeiter einer Berliner Tageszeitung durchzuckt es einen dann doch immer wieder: Wenn da ein Wildfremder im öffentlichen Verkehrsmittel ein Exemplar der eigenen Zeitung entfaltet. Noch dazu in einem, das nicht auf kurzer Strecke durchs Kernverbreitungsgebiet der Publikation rollt.

Von Johannes Schneider
Christopher Lauer von der Piratenpartei (li.) und Thomas Heilmann, Berliner Justizsenator (CDU).

Kurz nach der Abgeordnetenhauswahl 2011 führten wir ein Gespräch mit dem Piraten Christopher Lauer und dem CDU-Netzexperten Thomas Heilmann. Gut zwei Jahre später ist Heilmann Justizsenator – und Lauers Partei im Tief. Wir haben erneut mit den beiden gesprochen. Hier lesen Sie das ungekürzte Gespräch - eine redigierte Druckfassung finden Sie in unserer gedruckten Samstagsbeilage "Mehr Berlin" vom 2. November 2013.

Von
  • Werner van Bebber
  • Johannes Schneider

Gefühlt trennen sie ja Welten: die Gestalten der Nacht und das Licht, in das sie an dieser Stelle Woche für Woche gezerrt werden. Das verführt zur Respektlosigkeit, dazu, die liebgewonnenen Tresenbekanntschaften zu Abziehbildern des Milieus zu machen.

Von Johannes Schneider
Das! ist! kein! Punkrock! Soll es auch nicht sein. Und doch irritiert es mit Recht, wenn konservative Spitzenpolitiker Tote-Hosen-Hymnen schmettern wie hier Volker Kauder.

An Tagen wie diesen, an denen Wahlsieger Tote-Hosen-Hymnen schmettern, wünscht man sich...ja, was eigentlich? Dass die Band es ihnen untersagt? Das bringt nix. Dass sich die CDU-Hobbysänger etwas mehr für das Gesungene interessieren? Das wäre ein Anfang.

Von Johannes Schneider
Schau mal, da unten: Beim Performen in Berlin behält Heino den Text im Auge.

Der Größte, Beste, Erfolgreichste: Wenn Heino über Heino spricht, ist alles Superlativ. Bei seinem Auftritt am Montag im Ifa-Sommergarten ist der allerdings nicht der ausverkaufteste. Trotzdem: Der Blick auf das, was da zwischen Star und Publikum passiert, ist auch nicht der uninteressanteste.

Von Johannes Schneider

In den drei Jahren, in denen ich in die Kreuzberger Borussia-Dortmund-Fankneipe gehe, deren Name nicht genannt sein soll, hat sich ihre Umgebung verändert. Da gingen Spätis und Teestuben, da kamen Hipster-Boutiquen und geckige Bars.

Von Johannes Schneider

Manchmal erlebt man es ganz unmittelbar: wie der Hochsommer plötzlich vorbei ist, wie in die stehende Luft eines schwülen Tages Windstöße fahren und es, noch bevor der erste Tropfen fällt, merklich kühler wird. Man ahnt dann, dass nach diesem Regen nichts mehr sein wird, wie es zuletzt war, dass es sich nicht, wie noch am Abend zuvor, unmittelbar nach dem Gewitter wieder aufheizen wird.

Von Johannes Schneider
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