IndienWassermassen reißen 24 Studenten fort
Nach der Öffnung eines mächtigen Staudamms im Norden Indiens sind 24 Studenten von den Wassermassen fortgerissen worden. Rettungskräfte hätten am Montagmorgen nach dem Unglück fünf Leichen geborgen und seien auf der Suche nach den anderen Vermissten, sagte ein ranghoher Vertreter des Bundesstaats Himachal Pradesh dem Nachrichtensender CNN-IBN. Soldaten, Polizisten und andere Helfer durchkämmten die Uferböschungen, während andere Rettungskräfte mit Kajaks stromabwärts paddelten. Die Studenten standen am Ufer des Flusses Beas und machten gerade Fotos, als sie am Sonntagabend plötzlich von den reißenden Wassermassen erfasst wurden. Zusammen mit Kommilitonen und Lehrern waren sie nach Behördenangaben mit Bussen in das bei Touristen beliebte Kullu-Tal gefahren. Ihre Begleiter hätten noch gerufen, um die arglosen Studenten vor den nahenden Fluten zu warnen. Doch diese kamen den Angaben zufolge zu schnell herangeschossen, nachdem die Schleusentore eines stromaufwärts gelegenen Staudamms geöffnet worden seien.