Tatort "Ätzend"Rastlos in Berlin
Eine iranische Familie ohne Papiere in Berlin, zwei Leichen und ein schwuler Kommissar. Der neue Berliner "Tatort" gibt 90 Minuten ein schnelles Tempo vor. Lohnte sich das Einschalten? Der Schnell-Check.
Eine iranische Familie ohne Papiere in Berlin, zwei Leichen und ein schwuler Kommissar. Der neue Berliner "Tatort" gibt 90 Minuten ein schnelles Tempo vor. Lohnte sich das Einschalten? Der Schnell-Check.
Das Nachbarland ist zum Top-Ziel der Extremisten aufgestiegen, weil es in mehreren Regionen militärisch gegen Islamisten vorgeht. Und weil es sich in deren Augen perfekt als Feindbild eignet.
Die Nerven in Paris liegen blank: Auf dem Platz der Republik ist es am Sonntagabend zu einer Massenpanik gekommen. Hunderte Menschen flüchteten, nachdem angeblich Schüsse fielen. Es handelte sich um Fehlalarm.
Mit Größe und Gelassenheit reagieren die Pariser auf den Terrorakt von Freitagabend. Auch am Tag zwei danach demonstrieren die Franzosen Stärke, wie es unser Reporter vor Ort erlebte.
Für sein Lebenswerk hat Spike Lee den Ehren-Oscar bekommen. Den Auftritt nutzte der schwarze Regisseur zu einem Frontalangriff auf die Traumfabrik.
Julien Pearce ist Journalist beim französischen Radiosender Europe 1 und war am Freitagabend bei dem Konzert der US-Rockband "Eagles of Death Metal" im Bataclan in Paris, als mehrere schwer bewaffnete Attentäter den Konzertsaal stürmten. "Es war ein Blutbad", sagt er.
Bundespräsident Joachim Gauck hat nach den Anschlägen in Paris von einem "Krieg" gesprochen. "Wir leben in Zeiten, in denen wir Opfer einer neuen Art von Krieg beklagen", sagte Gauck in der zentralen Gedenkstunde zum Volkstrauertag im Bundestag in Berlin.
Beim schwersten Unglück eines französischen TGV-Schnellzugs seit seiner Inbetriebnahme 1981 sind am Samstag nahe Straßburg mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Der Zug entgleiste bei Eckwersheim im Elsass, als er bei einer Testfahrt mit 350 Stundenkilometern unterwegs war.
Mehr als 80 Menschen starben, als Terroristen den Pariser Konzertsaal Bataclan stürmten, in dem die Band "Eagles of Death Metal" gerade ein Rockkonzert gab. Jetzt ist ein Handyvideo aufgetaucht, das den Moment zeigen soll, als die Schüsse fielen.
Sieben Attentäter, 129 Tote, unzählige Verletzte. Das sind die nackten Zahlen und Fakten zu den Terror-Anschlägen, die am Freitag Paris erschüttert haben. Hinter den Schreckensnachrichten stehen jedoch menschliche Schicksale. Fünf Menschen berichten.
Es waren wohl Afghanen, die illegal in die EU fliegen wollten. Ihr Hubschrauber macht riskante Manöver, um der Grenzpolizei zu entgehen. Das geht schief. Acht Menschen sterben.
Nach einem Erdrutsch in Ostchina sind bis Sonntag 21 Leichen entdeckt worden. 16 weitere Menschen wurden noch vermisst, wie die Verwaltung der Stadt Lishui in der Provinz Zhejiang mitteilte. Auch ein Überlebender sei gefunden worden.
Es ist einer größten Lotto-Gewinne bisher in Deutschland: Mehr als 32 Millionen Euro kann ein Glückspilz aus Baden-Württemberg mit dem richtigen Lottoschein einstreichen. "Wir raten dem Gewinner, jetzt einen kühlen Kopf zu bewahren und nichts zu überstürzen", sagte Lotto-Geschäftsführerin Marion Caspers-Merk.
Noch weiß man nicht, ob die Terroristen, die am Freitag im Herzen von Paris ein Blutbad anrichteten, sich das Bataclan nur aussuchten, weil sich dort gerade viele Menschen aufhielten. Oder ob sie auch ein Symbol treffen wollten. Viele Pariser jedenfalls empfinden das so.
Männlich, jung, zwischen 16 und 25 Jahre alt, perspektivlos, geringe Schulbildung. Das Profil der Männer, die von Deutschland aus nach Syrien reisen und sich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) anschließen, ist in der Regel immer dasselbe.