Eisschwimmen1700 Menschen blödeln in der Donau
Neuburg an der Donau (RPO). Mehr als 1700 Menschen haben sich am Samstag trotz winterlicher Temperaturen in die Fluten der Donau gewagt. Die Eisschwimmer legten vom Donaukai in Neuburg an der Donau im 2,5 Grad kalten Wasser vier Kilometer flussabwärts zurück. Zwanzig besonders Mutige verzichteten sogar auf Taucheranzüge und schwammen nur mit Badehose oder Badeanzug bekleidet 350 Meter in dem eiskalten Wasser. Einige gingen mit Clownsperücken in Regenbogenfarben oder spitzen schwarzen Hexenhüten ins Wasser. "Die erste Sekunde im Wasser ist immer ein Schock, aber danach fühlst du dich großartig", sagte eine 47-jährige Teilnehmerin. Das Donauschwimmen gibt es seit 1970, damals wollte der örtliche Rettungsschwimmerverband Einsätze im Winter proben. Aus dem Test wurde eine Tradition mit einer Partystimmung wie im Karneval: Am 42. Donauschwimmen am Samstag nahmen 220 Gruppen teil, darunter Feuerwehrleute, Soldaten, Tauchvereine und Hobby-Eisschwimmer. Ältester Teilnehmer war in diesem Jahr der 73-jährige Wolfgang Merkel.