Alle Deutschland-Artikel vom 02. Februar 2011
Atommüll aus Jülich wird nach Ahaus gebracht
Atommüll aus Jülich wird nach Ahaus gebracht

Bundesregierung hält an Plan festAtommüll aus Jülich wird nach Ahaus gebracht

Die Bundesregierung hält an dem geplanten Transport von Castor-Behältern aus dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) in das Zwischenlager Ahaus fest. Die rot-grüne Landesregierung in Düsseldorf hatte sich wegen möglicher Risiken für Mensch und Umwelt zuvor dafür ausgesprochen, 152 Behälter mit Atommüll in Jülich zu belassen.

Immer noch sieben Verletzte in Kliniken
Immer noch sieben Verletzte in Kliniken

Nach Zugunglück von HordorfImmer noch sieben Verletzte in Kliniken

Nach dem verheerenden Zugunglück von Hordorf mit zehn Toten befinden sich noch immer sieben Verletzte in Krankenhäusern. Das teilte die Polizei am Mittwoch in Magdeburg mit. Unterdessen hält die Staatsanwaltschaft an ihren Ermittlungen gegen den Lokführer wegen fahrlässiger Tötung fest.

Mann stirbt in Matratzengeschäft

Gewaltverbrechen in BonnMann stirbt in Matratzengeschäft

In einem Matratzengeschäft in der Bonner Innenstadt ist am Mittwoch ein Mann tödlich verletzt worden. Nach Angaben eines Polizeisprechers fanden Zeugen das stark blutende Opfer und verständigten die Polizei. Der schwerverletzte 42-Jährige wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er kurz darauf starb.

Barbie-Boyfriend Ken feiert Geburtstag
Barbie-Boyfriend Ken feiert Geburtstag

Spielwarenmesse in NürnbergBarbie-Boyfriend Ken feiert Geburtstag

Zeitlos schön ist Barbies On-Off-Freund "Ken", der in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert. Zu diesem besonderen Anlass trägt er auf der "International Toy Fair 2011" in Nürnberg einen eleganten Anzug und blonde Haare. Seine Mission: Barbie zurückerobern.

"Es hätte weniger Tote geben können"
"Es hätte weniger Tote geben können"

Verkehrsexperte zum Zugunglück"Es hätte weniger Tote geben können"

Bei dem schweren Bahnunglück in Sachsen-Anhalt am Wochenende hätte es nach Ansicht eines Verkehrsexperten weniger Tote geben können, wenn die Züge nach EU-Normen gebaut worden wären. Knautschzonen an den Triebwagen und an der Lok des Güterzugs hätten Menschenleben retten können.

Die Liebigstraße 14 ist geräumt
Die Liebigstraße 14 ist geräumt

Räumung eines Wohnprojekts in BerlinDie Liebigstraße 14 ist geräumt

Mit einem Großaufgebot der Polizei ist am Mittwoch in Berlin-Friedrichshain ein linksalternatives Wohnprojekt in der Liebigstraße 14 geräumt worden. Das teilte die Polizei am Mittwoch nach einem rund vierstündigen Einsatz mit. Es befinde sich kein Bewohner mehr in dem Haus, sagte ein Polizeisprecher.

Der Schrei nach Freiheit am 17. Juni 1953

Serie "Deutsche Momente 4!"Der Schrei nach Freiheit am 17. Juni 1953

Die Unzufriedenheit der Bürger in der DDR hatte monatelang gegärt. Nach der Erhöhung der "Arbeitsnormen" entlud sich die Wut der Arbeiter in einem Aufstand. Die Sowjetunion schlug die Revolte blutig nieder: 267 Demonstranten wurden getötet, 1017 verletzt.

667 Unfälle wegen Glätte

Blitzeis in NRW667 Unfälle wegen Glätte

88 Verletzte und zahlreiche Blechschäden - das ist die Bilanz des plötzlichen Wintereinbruchs am Dienstagabend. Blitzeis machte Autofahrten in weiten Teilen des Landes zu gefährlichen Rutschpartien. Zwischen Dienstagabend 20 Uhr und Mittwochmittag registrierte die Polizei landesweit 667 Unfälle. 15 Menschen wurden dabei schwer verletzt.

Der Streit der Kardinäle
Der Streit der Kardinäle

Zölibat: Bischofskonferenz gespaltenDer Streit der Kardinäle

Der Ton wird schärfer - selbst unter hohen Kirchenfunktionären: Die neu entfachte Debatte über die verpflichtende Ehelosigkeit von Priestern erregt die Gemüter in der katholischen Kirche.

Großrazzia bei Türstehervereinigung

PforzheimGroßrazzia bei Türstehervereinigung

Pforzheim (RPO). Die Polizei hat am Mittwochmorgen eine Großrazzia bei Mitgliedern der Türstehervereinigung "United Tribuns" in Waiblingen (Rems-Muss-Kreis) und sowie im Enzkreis durchgeführt. Die Durchsuchung sei beantragt worden, weil sich die Türstehervereinigung scharfe Waffen besorgt haben soll, wie Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Pforzheim gemeinsam mitteilten. Insgesamt durchsuchten rund 500 Polizisten 15 Wohnungen sowie zwei weitere Objekte. Unter den Zielpersonen befanden sich den Angaben nach auch Mitglieder der "United Tribuns", die im November vergangenen Jahres an einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit Mitgliedern und Unterstützern der "Hells Angels" in Pforzheim beteiligt waren.

Betrunkener Autofahrer fährt 20 Mülltonnen um

OverathBetrunkener Autofahrer fährt 20 Mülltonnen um

Overath (RPO). Ein betrunkener Autofahrer hat in der Nacht zu Mittwoch in Overath bei Köln absichtlich mehr als 20 Mülltonnen umgefahren. Nach Angaben eines Polizeisprechers lenkte der 20-Jährige sein Auto auf den Bürgersteig und rammte die Müllbehälter, die überwiegend umkippten, beschädigt wurden und ihren Inhalt auf der Straße verteilten. Der Autofahrer verlor bei dieser Aktion seine vordere Stoßstange und das Nummernschild. Als die Polizei noch in der Nacht bei der Adresse des Halters erschien, kam ihnen der 20-Jährige in seinem beschädigten Auto entgegen. Beim Anblick der Streifenwagens versuchte er noch zu entkommen, fuhr sich aber kurz darauf auf schneebedeckter Fahrbahn fest. Der sich heftig wehrende Mann musste seinen Führerschein abgeben. Die Höhe des Sachschadens wird auf rund 3.000 Euro geschätzt.

Erste Schiffe passieren Unglücksstelle
Erste Schiffe passieren Unglücksstelle

Havarierter Säuretanker auf dem RheinErste Schiffe passieren Unglücksstelle

Knapp drei Wochen nach der Havarie des Säure-Tankers auf dem Rhein sind erstmals Schiffe flussabwärts an der Unfallstelle vorbeigefahren. Am Mittwochmorgen passierten nach Angaben der Einsatzzentrale in Sankt Goarshausen zunächst sieben Schiffe die Stelle.

Autofahrerin bei Unfall getötet

Bad SalzuflenAutofahrerin bei Unfall getötet

Bad Salzuflen (RPO). Bei einem Verkehrsunfall nahe Bad Salzuflen-Schötmar (Kreis Lippe) ist am Mittwochmorgen eine 34 Jahre alte Autofahrerin ums Leben gekommen. Die neunjährige Tochter der Frau erlitt schwere Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte die Frau in einer Kurve aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihren Wagen verloren und war frontal gegen einen Baum geprallt. Obwohl die Rettungskräfte schnell vor Ort erschienen, starb die Frau noch am Unfallort. Ihre Tochter wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die betroffene Straße musste für rund zwei Stunden gesperrt werden. Straßenglätte schließt die Polizei nach bisherigem Erkenntnisstand als Unfallursache aus.