Krieg in Nahost Israelische Armee meldet Teilung von Gazastreifen in Süden und Norden
Gaza-Stadt ist laut israelischem Militär umzingelt. »Jetzt gibt es einen südlichen und einen nördlichen Gazastreifen«, so Armeesprecher Hagari. Und: Die Hisbollah droht Israel mit »Vergeltung« und feuert Raketen. Die News am 6. November.
Key updates
Israelische Armee will Gazastreifen in Süden und Norden geteilt haben
Hisbollah feuert Raketen auf Israel – Reaktion auf israelischen Luftangriff
Netanyahu suspendiert rechten Minister nach dessen Atombombenaussage
Berichte: Israelisches Militär bombardiert angeblich Haus in Flüchtlingsviertel
CIA-Chef zu Gesprächen in Israel
Der Direktor der CIA, William J. Burns, ist zu Gesprächen mit Politikern und Geheimdienstmitarbeitern in Israel eingetroffen, wie die »New York Times« (NYT) berichtet. Nach Angaben von US-Beamten ist Israel die erste Station einer Reise in die Region, die mehrere Länder umfasst.
Die Vereinigten Staaten versuchen dem Bericht zufolge, Israel zu einem gezielteren Vorgehen gegen die Hamas zu bewegen, eine Unterbrechung der Kämpfe zuzulassen, damit Hilfsgüter nach Gaza gelangen können, und mehr zu tun, um zivile Opfer zu vermeiden.
Die USA seien auch bestrebt, den Informationsaustausch mit Israel auszuweiten und Informationen zu liefern, die über die Aufenthaltsorte von Geiseln oder eventuelle Folgeangriffe der Hamas von Nutzen sein könnten. Ein US-Beamter, der über die Reise von Burns unterrichtet wurde, sagte der »NYT«, er wolle das amerikanische Engagement für die nachrichtendienstliche Zusammenarbeit mit den Partnern in der Region verstärken.
Die Vereinigten Staaten versuchen dem Bericht zufolge, Israel zu einem gezielteren Vorgehen gegen die Hamas zu bewegen, eine Unterbrechung der Kämpfe zuzulassen, damit Hilfsgüter nach Gaza gelangen können, und mehr zu tun, um zivile Opfer zu vermeiden.
Die USA seien auch bestrebt, den Informationsaustausch mit Israel auszuweiten und Informationen zu liefern, die über die Aufenthaltsorte von Geiseln oder eventuelle Folgeangriffe der Hamas von Nutzen sein könnten. Ein US-Beamter, der über die Reise von Burns unterrichtet wurde, sagte der »NYT«, er wolle das amerikanische Engagement für die nachrichtendienstliche Zusammenarbeit mit den Partnern in der Region verstärken.
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Videoempfehlung: »Der Schmerz des großen Bruders«
Zwei israelische Geschwister tanzen durch die Nacht, dann greifen die Terroristen an. Nur einer entkommt. Seitdem sucht Gal Gilboa-Dalal nach einem Lebenszeichen seines Bruders. Sehen Sie hier das Video.
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Zahl der antisemitischen Vorfälle in Frankreich »explodiert«
In Frankreich sind seit dem 7. Oktober mehr als tausend antisemitische Vorfälle gemeldet worden. »Die Zahl der antisemitischen Akte ist explodiert«, sagte Innenminister Gérald Darmanin am Abend dem Fernsehsender France 2. Im Zusammenhang mit den insgesamt 1040 gemeldeten Vorfällen seien 486 Menschen festgenommen worden, so der Minister.
Ähnlich wie in Deutschland hat der Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas die Zahl gemeldeter antisemitischer Akte in Frankreich deutlich ansteigen lassen. Da in Frankreich sowohl die größte jüdische als auch die größte muslimische Gemeinde Europas lebt, ist die Sorge der Regierung in Paris groß, dass der Nahostkonflikt das Land spaltet.
Ähnlich wie in Deutschland hat der Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas die Zahl gemeldeter antisemitischer Akte in Frankreich deutlich ansteigen lassen. Da in Frankreich sowohl die größte jüdische als auch die größte muslimische Gemeinde Europas lebt, ist die Sorge der Regierung in Paris groß, dass der Nahostkonflikt das Land spaltet.
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Hamas feuert Raketen auf Israel, Warnsirenen in Tel Aviv
Die Hamas hat am Abend erneut Raketen aus dem Gazastreifen auf israelische Ortschaften abgefeuert. Auch im Großraum Tel Aviv heulten mehrfach die Warnsirenen. Der militärische Arm der Hamas reklamierte die Attacken auf Telegram für sich. Verletzt wurde Sanitätern zufolge nach ersten Erkenntnissen niemand.
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Netanyahu: »Hamas hat einen Fehler gemacht – und wird deshalb eliminiert«
Israels Premierminister Benjamin Netanyahu hat auf Berichte reagiert, wonach seiner Meinung nach der Einfluss von vor dem Krieg den Militärdienst verweigernden Reservisten auf die Hamas untersucht werden sollte.
Netanyahu schrieb auf X: »Die Hamas hat einen Krieg gegen uns begonnen, weil sie uns töten will, nicht wegen eines Streits in unseren Reihen. Die Hamas hat einen Fehler gemacht – und wird deshalb eliminiert. Nur gemeinsam werden wir es schaffen.«
Netanyahu schrieb auf X: »Die Hamas hat einen Krieg gegen uns begonnen, weil sie uns töten will, nicht wegen eines Streits in unseren Reihen. Die Hamas hat einen Fehler gemacht – und wird deshalb eliminiert. Nur gemeinsam werden wir es schaffen.«
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Israelisches Militär untersucht Angriff auf Libanon
Nach dem Angriff auf ein Fahrzeug im Süden des Libanon erklärt das israelische Militär zur Begründung, es habe sich um ein der Beförderung von »Terroristen« verdächtiges Fahrzeug gehandelt. Man gehe Angaben nach, wonach sich Zivilisten in dem Fahrzeug befunden haben sollen. Die Hisbollah hatte erklärt, bei einem israelischen Luftangriff auf ein Auto seien drei Kinder und ihre Großmutter ums Leben gekommen.
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Palästinensischer Roter Halbmond: »Kein Zugang zu medizinischer Notversorgung«
Die Hilfsorganisation Palästinensischer Roter Halbmond (PRCS) warnt auf X, vormals Twitter, dass die Menschen im Gazastreifen wegen der verstärkten israelischen Luftangriffe und dem erneuten Internet- und Kommunikations-Blackout keinen Zugang zu medizinischer Notversorgung haben.
Die Organisation schreibt: »Rund 2,3 Millionen Zivilisten im Gazastreifen haben wegen der anhaltenden Bombardierungen und dem dritten Kommunikations-Blackout seit Beginn der Eskalation derzeit keinen Zugang zu medizinischer Notversorgung.«
Die Organisation schreibt: »Rund 2,3 Millionen Zivilisten im Gazastreifen haben wegen der anhaltenden Bombardierungen und dem dritten Kommunikations-Blackout seit Beginn der Eskalation derzeit keinen Zugang zu medizinischer Notversorgung.«
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Israels Militär: Korridor für Zivilbevölkerung, um nördlichen Gazastreifen zu verlassen
Zivilisten soll es laut Armeesprecher Daniel Hagari nach der Umzingelung von Gaza-Stadt weiter möglich sein, in den südlichen Teil des Gazastreifens zu flüchten.
In einem arabischsprachigen Video-Statement rief das israelische Militär die palästinensische Zivilbevölkerung weiterhin auf, den nördlichen Gazastreifen zu ihrer Sicherheit zu evakuieren.
»Heute haben wir die Salah a-Din Straße als humanitären Korridor für die Zivilbevölkerung des nördlichen Gazastreifens geöffnet«, so Oberst Moshe Tetro. »Ich fordere alle Zivilisten des nördlichen Gazastreifens erneut auf, sich südlich des Wadi Gaza (Gaza-Fluss) zu bewegen«, sagte er. »Der nördliche Gazastreifen und Gaza-Stadt sind ein Kriegsgebiet, ein sehr gefährliches Gebiet«, so Tetro weiter. »Die kriminelle Hamas-Terrororganisation benutzt Sie als menschliche Schutzschilde«, fügt er hinzu.
Lesen Sie hier die Erklärung von Armeesprecher Daniel Hagari.
In einem arabischsprachigen Video-Statement rief das israelische Militär die palästinensische Zivilbevölkerung weiterhin auf, den nördlichen Gazastreifen zu ihrer Sicherheit zu evakuieren.
»Heute haben wir die Salah a-Din Straße als humanitären Korridor für die Zivilbevölkerung des nördlichen Gazastreifens geöffnet«, so Oberst Moshe Tetro. »Ich fordere alle Zivilisten des nördlichen Gazastreifens erneut auf, sich südlich des Wadi Gaza (Gaza-Fluss) zu bewegen«, sagte er. »Der nördliche Gazastreifen und Gaza-Stadt sind ein Kriegsgebiet, ein sehr gefährliches Gebiet«, so Tetro weiter. »Die kriminelle Hamas-Terrororganisation benutzt Sie als menschliche Schutzschilde«, fügt er hinzu.
Lesen Sie hier die Erklärung von Armeesprecher Daniel Hagari.
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Israelische Armee will Gazastreifen in Süden und Norden geteilt haben
Die israelische Armee hat den Gazastreifen bei ihrem Bodeneinsatz nach eigenen Angaben in zwei Teile gespalten, während »entscheidende« Angriffe im Krieg gegen die radikalislamische Hamas fortgesetzt würden. Die israelischen Streitkräfte hätten »Gaza-Stadt von der Südküste aus eingekreist«, sagte Armeesprecher Daniel Hagari. »Jetzt gibt es einen südlichen Gazastreifen und einen nördlichen Gazastreifen.«
Gaza-Stadt. Foto: AP / Abed Khaled
Foto: AP / Abed Khaled
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IDF-Stabschef: »Jederzeit bereit, einen Angriff im Norden zu starten«
Der Stabschef des israelischen Militärs (IDF), Herzl Halevi, sagte bei einem Lagetreffen zur Beurteilung der Situation im Norden Israels: »Wir sind jederzeit bereit, einen Angriff im Norden zu starten«.
Damit reagiert das israelische Militär auf die Raketenangriffe der Hisbollah auf den Norden Israels. Die Hisbollah bezeichnete diese als »Vergeltung« für einen israelischen Luftangriff, bei dem vier Zivilisten getötet worden sein sollen.
Damit reagiert das israelische Militär auf die Raketenangriffe der Hisbollah auf den Norden Israels. Die Hisbollah bezeichnete diese als »Vergeltung« für einen israelischen Luftangriff, bei dem vier Zivilisten getötet worden sein sollen.
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Hamas: Gazastreifen wird von Israel »intensiv bombardiert«
Nach Angaben der Hamas soll Israel am Abend mehrere Krankenhäuser im Norden des Gazastreifens »intensiv bombardiert« haben, kurz nachdem die Telekommunikation zum dritten Mal seit dem 7. Oktober unterbrochen worden war.
»Seit mehr als einer Stunde finden intensive Bombardierungen in der Nähe von Krankenhäusern statt«, sagte Hamas-Sprecherin Salama Marouf, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Sie fügte hinzu, dass die Gegend um das Al Shifa Krankenhaus in Gaza besonders stark getroffen wurde.
»Seit mehr als einer Stunde finden intensive Bombardierungen in der Nähe von Krankenhäusern statt«, sagte Hamas-Sprecherin Salama Marouf, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Sie fügte hinzu, dass die Gegend um das Al Shifa Krankenhaus in Gaza besonders stark getroffen wurde.
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Podcast-Tipp: »Die tiefen Gräben der Weltgemeinschaft«
Autokratische Ideen fordern liberale Demokratien heraus, zwischen dem reichen Norden und dem Globalen Süden tun sich Gräben auf. Warum wird das gerade durch den Nahostkonflikt so deutlich? Hören Sie hier mehr.
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Videoempfehlung: »Wie die 11-jährige Farah den Gazastreifen verließ«
Dank einer doppelten Staatsbürgerschaft konnten einige Menschen den Grenzübergang Rafah nach Ägypten überqueren. Hier berichten sie, wie schwer es ist, ihre Liebsten zurückzulassen.
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Hisbollah feuert Raketen auf Israel – Reaktion auf israelischen Luftangriff
Die Hisbollah hat erklärt, sie habe nach einem israelischen Luftangriff mit mehreren Toten als Vergeltungsschlag Raketen auf die nordisraelische Stadt Kirjat Schmona abgefeuert. In einer Erklärung teilte die libanesische militante Gruppierung mit, ihr Angriff sei eine Reaktion auf das »abscheuliche und brutale Verbrechen« Israels.
Außenminister Abdallah Bou Habib teilt der Nachrichtenagentur Reuters mit, er werde Beschwerde bei den Vereinten Nationen einlegen. Bei dem israelischen Angriff seien im Süden des Libanon drei Mädchen im Alter von acht bis 14 Jahren und ihre Großmutter in einem Auto ums Leben gekommen, erklärt der aus der Region stammende Hisbollah-Politiker Hassan Fadlallah. Die Mutter der Kinder sei verletzt worden. Am Nachmittag war zunächst von drei Toten die Rede gewesen. »Der Feind wird den Preis für seine Verbrechen gegen Zivilisten zahlen«, teilt Fadlallah Reuters mit.
Außenminister Abdallah Bou Habib teilt der Nachrichtenagentur Reuters mit, er werde Beschwerde bei den Vereinten Nationen einlegen. Bei dem israelischen Angriff seien im Süden des Libanon drei Mädchen im Alter von acht bis 14 Jahren und ihre Großmutter in einem Auto ums Leben gekommen, erklärt der aus der Region stammende Hisbollah-Politiker Hassan Fadlallah. Die Mutter der Kinder sei verletzt worden. Am Nachmittag war zunächst von drei Toten die Rede gewesen. »Der Feind wird den Preis für seine Verbrechen gegen Zivilisten zahlen«, teilt Fadlallah Reuters mit.
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IDF: Truppen werden in nächsten 48 Stunden in Gaza-Stadt einmarschieren
Das israelische Militär (IDF) geht davon aus, dass seine Streitkräfte im Gazastreifen Gaza-Stadt innerhalb der nächsten 48 Stunden vollständig umzingeln und mit den Kämpfen innerhalb der Stadt beginnen werden, wie »Haaretz« berichtet.
Ziel der Operation sei es demnach, Hamas-Aktivisten aufzuspüren, die in die Stadt gedrängt wurden, und Tunnel sowie militärische und zivile Regierungseinrichtungen der Hamas zu zerstören.
Ziel der Operation sei es demnach, Hamas-Aktivisten aufzuspüren, die in die Stadt gedrängt wurden, und Tunnel sowie militärische und zivile Regierungseinrichtungen der Hamas zu zerstören.
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Zahl der getöteten Uno-Mitarbeiter im Gazastreifen steigt auf 79
Die Zahl der bisher im Gazastreifen getöteten Mitarbeiter der Vereinten Nationen ist auf 79 angestiegen. Fünf Mitarbeiter seien innerhalb der vergangenen 48 Stunden getötet worden, teilte das Uno-Palästinenserhilfswerk UNRWA mit. Mindestens 24 weitere seien verletzt worden. Wie die meisten Bewohner des Küstenstreifens seien auch Uno-Mitarbeiter gemeinsam mit ihren Familien vertrieben worden. »Sie arbeiten weiterhin unermüdlich, um humanitäre Hilfe zu leisten.«
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Libanesische Medien: Vier tote Zivilisten nach israelischem Luftangriff
Vier Zivilisten, darunter drei Kinder, sollen am Abend bei einem israelischen Luftangriff im Südlibanon getötet worden sein, wie ein lokaler Zivilschutzbeamter und staatliche libanesische Medien berichteten.
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Paltel: Erneut alle Kommunikations- und Internetdienste im Gazastreifen ausgefallen
Im Gazastreifen sind nach Angaben der Palästinensischen Telekommunikationsgesellschaft erneut alle Kommunikations- und Internetdienste ausgefallen. »Wir bedauern, mitteilen zu müssen, dass alle Internet- und Kommunikationsdienste mit dem Gazastreifen unterbrochen wurden«, teilte das im Westjordanland ansässige palästinensische Unternehmen Paltel am Abend mit. Grund seien Hauptleitungen, die demnach von israelischer Seite abgeschaltet worden sein sollen. Aus Israel gab es zunächst keine Bestätigung.
Die Organisation Netblocks, die für die Beobachtung von Internetsperren bekannt ist, bestätigte den Ausfall auf der Plattform X (früher Twitter). »Live-Netzdaten zeigen einen erneuten Zusammenbruch der Konnektivität im Gazastreifen mit starken Auswirkungen auf Paltel, den letzten verbliebenen großen Betreiber, der das Gebiet versorgt«. Es sei bereits der dritte Telekommunikationsausfall seit Beginn des Kriegs.
Der palästinensische Rote Halbmond schrieb auf X, den Kontakt zu den Rettungsteams im Gazastreifen verloren zu haben.
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Guterres warnt vor »Tsunami von Desinformationen«
Uno-Generalsekretär António Guterres hat vor Fehlinformationen gewarnt, die angesichts des Krieges zwischen Israel und der Hamas weltweit verbreitet würden.
In einem Beitrag auf X, vormals Twitter, schrieb er: »Polarisierung und Entmenschlichung werden durch einen Tsunami von Desinformationen angeheizt. Wir müssen uns gegen Antisemitismus, Muslim-Feindlichkeit und alle Formen des Hasses stellen.«
In einem Beitrag auf X, vormals Twitter, schrieb er: »Polarisierung und Entmenschlichung werden durch einen Tsunami von Desinformationen angeheizt. Wir müssen uns gegen Antisemitismus, Muslim-Feindlichkeit und alle Formen des Hasses stellen.«
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Vier Palästinenser im Westjordanland von israelischer Armee getötet
Im besetzten Westjordanland sind heute nach Angaben der palästinensischen Behörden vier Palästinenser von der israelischen Armee getötet worden. Zwei von ihnen im Alter von 20 und 22 Jahren seien bei einem »Angriff der israelischen Besatzungstruppen« auf Abu Dis getötet worden, wie das palästinensische Gesundheitsministerium in Ramallah mitteilte. Das Dorf Abu Dis liegt direkt an der israelischen Grenzmauer zwischen dem Westjordanland und Jerusalem.
Ein dritter Palästinenser wurde nach Angaben der israelischen Armee bei einem Schusswechsel mit israelischen Soldaten im Westjordanland erschossen. Der Mann habe der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) angehört und sei in der Vergangenheit wegen »terroristischer Aktivität« festgenommen worden. Als die israelischen Soldaten ihn nun erneut hätten festnehmen wollen, habe er das Feuer eröffnet und sei daraufhin erschossen worden.
Ferner wurde in Nuba nordwestlich von Hebron nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums ein junger Palästinenser von der israelischen Armee erschossen.
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Uno-Hungerhilfe: Gaza-Hilfen erreichen Bedürftige nur unzureichend
Nirgendwo im Gazastreifen komme genügend Hilfe an, erklärt die Chefin des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen, Cindy McCain. »Wir müssen weiter zusammenarbeiten, um einen sicheren und dauerhaften Zugang zum Gazastreifen in einem Umfang zu erhalten, der den katastrophalen Bedingungen für die Familien dort entspricht«, sagte sie nach einem Besuch des Grenzübergangs Rafah.
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Israelische Armee: Ein Verletzter bei Raketenangriff aus dem Libanon
Die israelische Armee hat Berichte über den Beschuss mit Panzerabwehrraketen aus dem Libanon in der Gegend von Jiftah in Nordisrael bestätigt. Eine Person sei dabei verletzt worden. Die Armee gab bekannt, dass der Gegenangriff bereits laufe.
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Hamas-Ministerium: Zahl der Toten in Gaza steigt auf 9770
Die Zahl der getöteten Palästinenser im Gazastreifen seit Beginn des Krieges am 7. Oktober ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza auf 9770 gestiegen, heißt es von der Behörde, die von der Hamas kontrolliert wird. Die Zahlen lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.
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Zehntausende demonstrieren in Pakistan für Palästinenser
In der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sind Zehntausende Demonstranten aus Solidarität für die Palästinenser auf die Straße gegangen. Aufgerufen zu dem Protest hatte die islamistische Partei Tehreek-e-Labbaik Pakistan (TLP). Ihre Anhänger waren laut Parteiangaben aus dem ganzen Land angereist. Demonstranten forderten eine Waffenruhe und verurteilten Israels Angriffe auf Gaza.
Die TLP ist eine islamistische Strömung, gegründet von radikalen Predigern im Jahr 2015. Die populistische Gruppe ist dafür bekannt, Menschenmassen mobilisieren zu können. Zeitweise war die Partei in dem südasiatischen Land verboten.
Unterdessen habe sich der Präsident der konservativ-islamischen Partei Jamiat Ulema-e-Islam in Katar mit Hamas-Chef Ismail Haniyyeh getroffen, teilte dessen Partei mit. »Es ist an der Zeit, dass die Muslime an der Seite der Menschen in Palästina stehen«, sagte Maulana Fazalur Rehman laut einer Mitteilung.
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Iran warnt USA vor Ausbleiben von Feuerpause
Iran warnt die USA vor Konsequenzen, falls die Kämpfe im Gazastreifen nicht sofort eingestellt werden. »Unser Rat an die Amerikaner ist, den Gazakrieg umgehend zu stoppen und eine Feuerpause durchzusetzen«, erklärt Außenminister Mohammad-Reza Ashtiani nach einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Tasmin. »Andernfalls werden sie schwer getroffen werden.« Aus Sicht Irans sind die USA auch militärisch an dem Konflikt beteiligt.
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svs/czl/dpa/AFP/Reuters

