Eid al-Fitr So feiern Menschen weltweit das Ende des Ramadan
Junge Muslime in Kleidern aus gemustertem Stoff posieren nach dem Eid-al-Fitr-Gebet, das das Ende des Fastenmonats Ramadan markiert, im Unity Stadium in Goma, Demokratische Republik Kongo.
Dieses Foto entstand ebenfalls am Freitag, 20. März, in Goma. Wie das christliche Osterfest hat auch das Fest des Fastenbrechens kein festes Datum.
Im britischen Birmingham feierten Mädchen das Fastenbrechen mit einer Runde auf einem Fahrgeschäft. Muslime und Musliminnen orientieren sich bei ihren religiösen Festen nicht am gregorianischen Kalender, sondern am Mondkalender. Da das islamische Jahr nicht 365, sondern 354 Tage hat, verschiebt sich Eid al-Fitr jedes Jahr um elf Tage nach vorn.
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Gebete vor einer Moschee im New Yorker Stadtbezirk Brooklyn: Während des Ramadan haben viele gläubige Muslime von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und Sex verzichtet.
Nach vier Wochen Entbehrung wird das Ende des Fastens zelebriert, das auf Arabisch Eid al-Fitr heißt. In aller Regel beginnt es mit einem gemeinsamen Gebet, wie hier vor einer Moschee in Athen.
Das Fasten gehört zu den sogenannten fünf Säulen des Islam. Auf einem Basar in Sri Vijaya Puram, der Hauptstadt der Inselgruppen Andamanen und Nikobaren (Indien), shoppen Menschen am Vorabend der Feierlichkeiten.
Betende am Samstag in Neu-Delhi: Meist folgen danach Besuche bei Verwandten und Freunden, den Höhepunkt bilden festliche Essen.
In der Altstadt von Delhi herrschte am Samstag dicke Luft, die Ballons leuchteten mehr oder weniger erfolgreich gegen die Trübheit an.
Kinder und Jugendliche bekommen zum Eid al-Fitr oft Geschenke. Auch im kriegsgebeutelten Gazastreifen waren die Feiern ein Anlass zur Freude.
Palästinensische Mädchen sammelten am Wochenende zwischen den Trümmern zerstörter Gebäude im Flüchtlingslager Buraidsch im Gazastreifen Blumen.
Reiter nahmen in Kano, Nigeria, an der traditionellen Hawan-Daushe-Pferdeprozession nach den Eid-Feiern teil. Das ist ein seit Jahrhunderten in Nordnigeria gepflegter Brauch, der bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Festlich gekleidete Würdenträger und ihre Gefolgsleute präsentieren Reitkunst. Die Pferde sind bunt geschmückt.
Rund 5000 Musliminnen und Muslime versammelten sich im Quezon Memorial Circle in Manila, Philippinen, um gemeinsam das Fastenbrechen zu feiern.
Henna schmückt die Hand dieser Frau in der kanadischen Stadt Mississauga. Im Islam gehört es zum Eid al-Fitr auch dazu, Bedürftige zu unterstützen.
Indonesische Musliminnen und Muslime beten in Bayongbong bei Garut, Westjava, auf einem Feld. Im Hintergrund erhebt sich der Berg Cikuray.