Computer im Cockpit: Es kann nur einen geben - DER SPIEGEL
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Computer im Cockpit Es kann nur einen geben

Ein einziger zentraler Rechner im Auto, der von der Adressenverwaltung bis zur Zugluftkontrolle alles beherrscht ­ so stellt sich die Firma CAA aus Filderstadt bei Stuttgart die Pkw-Zukunft vor. Auf der Expo präsentiert sie ihr System CarPC II.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der automobile Alleskönner besteht aus einem zentralen Display im Cockpit hinter dem Lenkrad sowie einer Bedieneinheit und einem weiteren Display in der Mittelkonsole. Das Gerät soll die Funktion eines echten Bordcomputers ausfüllen und damit sämtliche rechnergestützten Leistungen im Innenraum eines Fahrzeugs bieten.

Zu diesem Zweck wurden mehrere Systeme im Auto verknüpft: So arbeitet beispielsweise das Fahrerinformationssystem, zu dem etwa Geschwindigkeitsanzeige, Navigationssystem und Motoröldruck gehören, mit dem Kommunikationssystem zusammen. Letzteres soll, so CAA (Computer Aided Animation), für den Internetzugang, das Telefon oder den versand von E-Mail verantwortlich. Ebenfalls ins Netzwerk eingebunden sind Komfortsysteme wie die Klimaanlage, die Sitzverstellung oder das Radio.

Der zentrale Rechner, von der schwäbischen Firma CarPC II getauft, ist per Tastendruck oder per Spracheingabe steuerbar. Durch einen neuen Mobilfunkstandard namens HSCSD (High Speed Circuit Switched Data) ist der Internetzugang auch während der Fahrt möglich.

Das Gerät soll auf der Expo im Europa-Center in unmittelbarer Nähe zum deutschen Pavillon zu sehen sein. Die Firma CAA ist nach eigenen Angaben ein Spezialzulieferer für Informations- und Kommunikationstechnik für Autohersteller und arbeitet mit Audi, BMW, DaimlerChrysler, Opel und VW zusammen.

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