Weltausstellung in Hannover Was wurde eigentlich aus der Expo 2000? Die Expo 2000 sollte Hannover von der grauen Maus in eine hippe Hightech-Stadt verwandeln. Doch das Nachnutzungskonzept ist völlig missglückt. Das ehemalige Ausstellungsgelände liegt in weiten Teilen brach - ein Paradies für Abenteurer. Von Claus Hecking Zur Merkliste hinzufügen
Pritzker-Preis "Architektur-Oscar" für Flüchtlingsheime aus Pappe Ungewöhnliche Notunterkünfte, aber auch das Centre Pompidou in Metz: Der japanische Stararchitekt Shigeru Ban hat für seine innovativen Bauten die wichtigste Auszeichnung für Architektur bekommen. Zur Merkliste hinzufügen
Gigantisches Kunstspektakel Fukushima steht jetzt in Berlin Die Anti-Expo: Mit einer sogenannten Weltausstellung verabschiedet sich Berlins umjubelter Theatermacher Matthias Lilienthal aus der Stadt. Mit dem Gelände des ehemaligen Flughafen Tempelhof nutzt er eine riesige Fläche, um die Logik von Großausstellungen auf den Kopf zu stellen. Von Hannah Pilarczyk Zur Merkliste hinzufügen
Expo-Defizit Bund übernimmt doch zwei Drittel Der Bund will nun doch zwei Drittel und nicht nur die Hälfte des Expo-Defizits übernehmen. Die Weltausstellung in Hannover hatte mit einem Minus von etwa 2,4 Milliarden Mark geschlossen. Zur Merkliste hinzufügen
Expo-Restbestände Letztes Gedrängel Vor mehr als zwei Wochen hat die Weltausstellung ihre Pforten geschlossen. Doch nicht für alle: Um die übrig gebliebenen Souvenirs stehen Interessenten auch jetzt noch Stunden an. Zur Merkliste hinzufügen
Expo-Defizit Muss Niedersachsen doch die Hälfte zahlen? Pech für Niedersachsen: Eigentlich wollte der Bund zwei Drittel der Expo-Kosten übernehmen. Doch nun wird über "alternative Modelle" nachgedacht. Die Expo-Führung wird weiterhin scharf kritisiert. Zur Merkliste hinzufügen
Expo-Ende Party vor dem Laster Volksfest-Stimmung unter den Augen der Möbelpacker: Während die letzten Besucher die Weltausstellung verabschiedeten, verschwanden bereits die ersten Exponate in den Kartons. Zur Merkliste hinzufügen
Expo-Ende Finale Sektlaune Zum Ende der Expo wird allenthalben noch einmal kräftig angestoßen. Platz ist auf dem Weltausstellungsgelände genügend vorhanden, denn am letzten Tag kamen kaum noch Besucher. Zur Merkliste hinzufügen
Breuels Expo-Fazit "Lohnende Investition" Die Expo-Führung hat bereits zwei Tage vor dem offiziellen Ende der Weltausstellung Bilanz gezogen. Trotz des Milliardendefizits sei die Expo "eine lohnende Investition" gewesen, sagte Generalsekretärin Birgit Breuel. Zur Merkliste hinzufügen
Expo-Bilanz Investive Schulden Zum Ende der Expo geben sich die Verantwortlichen zufrieden: Die Weltaustellung sei der "größte Event des Jahres" gewesen. Niedersachsens Ministerpräsident Sigmar Gabriel (SPD) spricht von einer "Investition in die Zukunft". Zur Merkliste hinzufügen
Expo-Porträt Israel Heiliges Land und Hightechland - beides verkörpert Israel auch auf der Weltaustellung. Technikspielplatz aus Computern und daneben eine Direktleitung nach Jad Waschem: Man hat einen Drahtseilakt probiert, und er ist der Expo-Vertretung offensichtlich gelungen. Zur Merkliste hinzufügen
Expo-Kritik Shalom im Hightechland Die Israelis haben bekanntermaßen größere Sorgen als ihre Präsentation in Hannover. So begannen ihre Planungen denn auch erst 40 Tage vor Eröffnung der Weltausstellung. Das Ergebnis ist ziemlich überraschend. Von Thorsten Pifan Zur Merkliste hinzufügen
Expo-Kritik Pakistans prachtvolle Privatbusse Blickfang auf dem Expo-Stand Pakistans ist der bunte Bus. Er ist ein Tummelplatz für die Kinder, die in seinem Inneren spielen. Rundherum ähnelt der Pavillon jedoch eher einem Möbelhaus - und einem Bazar. Von Thorsten Pifan Zur Merkliste hinzufügen
Expo-Porträt Pakistan Pakistan stellt auf der Expo die Provinzen Punjab, North West Frontier Province, Belutchistan sowie Azad Jammu und Kaschmir vor. Im Zentrum der Ausstellung stehen Produkte des Landes, Kunsthandwerk und Kunst der Vergangenheit und Gegenwart. Zur Merkliste hinzufügen
Expo-Porträt Syrien Der syrische Expo-Stand verbindet kulturelle Einblicke mit modernen Visionen. Eine große Zitadelle ist als Modell nachgebildet, ein Umweltprojekt zur Landschaftsbewässerung wird vorgestellt. Dazu gibt es Videofilme über Land und Leute und einen Hauch arabischer Wohnkultur. Zur Merkliste hinzufügen
Expo-Kritik Zwischen Palast und Bazar Facettenreich präsentiert sich Syrien auf der Weltausstellung. Der Stand bietet eine Mischung aus arabischem Straßenleben und exklusivem Palast. Die vielen kleine Räume halten eine Fülle an Informationen und allerlei Überraschungen parat. Von Thorsten Pifan Zur Merkliste hinzufügen
Expo-Kritik Aserbaidschans schwarzes Gold Die Expo-Präsentation Aserbaidschans dreht sich nahezu ausschließlich um das Öl - die Industrie des Landes steht und fällt mit dem Rohstoff. Gleichzeitig stellt sich das Land am Kaukasus als Brücke zwischen Europa und Asien vor. Von Thorsten Pifan Zur Merkliste hinzufügen
Expo-Porträt Aserbaidschan Die junge Nation im Kaukasus will als "Land des Feuers" wahrgenommen werden. Kaum zu übersehen ist deshalb die Präsentation der Ölförderung. Der historische Teil der Ausstellung erinnert mit einem "Fliegenden Teppich" an die Mythen des Orients. Der Nachfolgestaat der Sowjetunion gibt sich also als Land der Kontraste. Zur Merkliste hinzufügen
Expo-Kritik Panamas pompöse Töne "Mucho mas que un canal" - Viel mehr als ein Kanal, verspricht Panama selbstbewusst. Doch ohne den Auftritt einer mitgebrachten Musik- und Tanzgruppe würde der Expo-Beitrag Panamas im unteren Mittelmaß versinken. Von Petra Nölkensmeier Zur Merkliste hinzufügen
Expo-Porträt Panama Das kleine mittelamerikanische Land hat auch einen kleinen Expo-Stand. Im Mittelpunkt der Präsentation steht - wen wundert's? - ein Modell des berühmten Panama-Kanals. Die Welt soll den Staat als rege Handelsnation begreifen. Zur Merkliste hinzufügen