Seat Studien: Der Schöne und das Biest - DER SPIEGEL
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Seat Studien Der Schöne und das Biest

Bei den Serienautos der spanischen VW-Tocher gibt es zur IAA kaum Neuheiten. Also verlegt sich die Marke auf Studien. Neben dem rassigen Roadster Tango stehen auch zwei Studien des Kleinwagens Arosa auf dem Seat-Stand.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Bei beiden Fahrzeugen handelt es sich um Zweisitzer, die jedoch völlig unterschiedlich gestaltet und motorisiert sind. Der Schöne, das ist der Arosa "City Cruiser", ein "Shadow Grey" lackiertes Auto mit einem 1,4-Liter-TDI-Motor mit 75 PS (55 kW) Leistung unter der Haube. Im Innenraum geht es gediegen und beinahe schon luxuriös zu:

Lederverkleidungen, Ledersitze, heller Teppich. Der Beifahrersitz wurde nach hinten versetzt, um so Platz zu schaffen für einen speziellen Kindersitz oder für kleines Gepäck. Im Heck kann ein Laptop-Arbeitsplatz eingerichtet werden, außerdem gibt es einen kleinen Kühlschrank sowie einen Babyflaschenwärmer.

Für das Biest, den Arosa "Racer", wären solche Einbauten absolut unpassend. Mit diesem Auto versucht Seat einmal mehr, Sportlichkeit und Rasanz zu demonstrieren. Das gelingt durchaus, denn der knallrot lackierte Wagen mit dem weißen Dach, den weißen Felgen und den weißen Außenspiegeln sieht schon flott aus. Das Auspuffrohr ist mittig unter dem Heckschweller platziert, der Innenraum hinter den Schalensitzen ist vollständig entkleidet.

Gewicht sparen lautet das Motto, ganz wie im Rennsport. Für den Vortrieb ist ein 1,6-Liter-Vierzylindermotor verantwortlich, der 125 PS (92 kW) leistet. Das reicht aus, um den Wagen auf 207 km/h zu beschleunigen oder in 8,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 zu kommen. Für Vollgas-Atmosphäre sorgen zudem ein Sechsgang-Schaltgetriebe und Fünfpunkt-Hosenträgergurte für die Insassen.

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