Ferrari 575M Maranello Rot-Runner
Das M im Namen des neuen Rot-Runners steht für modificata (modifiziert). Damit ist in erster Linie der neue Motor gemeint. Der Hubraum des Zwölfzylinders wuchs von ehemals 5,5 Liter auf nunmehr 5,75 Liter, wodurch die Leistung um 30 PS auf 515 PS stieg. In Sachen Drehmoment konnte der Zwölfender um 20 auf nun 589 Newtonmeter bei 5250 Umdrehungen pro Minute zulegen. Genug, um den Roten auf eine Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h (bisher 320 km/h) zu beschleunigen. Den Sprint von Null auf 100 km/h soll der Maranello in 4,25 Sekunden schaffen.
Getriebe aus der Formel 1
Bei der Kraftübertragung auf die Hinterräder kombinieren die Italiener jetzt auch ihren Zwölfzylinder erstmals mit der aus der Formel 1 abgeleiteten sequenziellen Sechs-Gang-Schaltung. Geschaltet wird mit Hebeln auf der Lenkradrückseite, alternativ steht auch ein Automatik-Modus zur Verfügung. Zusätzlich kann der Fahrer das Getriebe mittels Sportprogramm zu schnelleren Gangwechseln veranlassen.
Die Ferrari-Techniker haben den Sportmodus gleich mit einer elektronisch geregelten strafferen Fahrwerksabstimmung kombiniert. Die optionale Komfort-Stellung soll komfortables Dahingleiten auch auf schlechten Straßen erlauben. Eingebremst wird der Frontmotorsportler von einer Brembo-Hochleistungsbremsanlage sowie elektronischen Helfern wie ABS und der Traktionskontrolle ASR.
Funktionaler und komfortabler
Aber auch das Interieur des Zweisitzers wurde komplett überarbeitet. Neue Sportsitze mit elektrischer Einstell- und Memory-Funktion, ein neuer Instrumententräger, ein modifiziertes Lenkrad. Auch das neu gestaltete Armaturenbrett und die überarbeitete Mittelkonsole sollen den Innenraum funktionaler und komfortabler machen. Die von Pininfarina geschnittene Karosserie wurde nur marginal verändert. Modifizierte, geänderte Lufteinlässe, ein neuer Frontspoiler und neue Leichtmetallräder sind die äußeren Unterscheidungsmerkmale zum Vorgänger.
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Der neue GT gibt sich an größeren Lufteinlässen in der Front, Bi-Xenon-Scheinwerfer sowie neuen Leichtmetallrädern zu erkennen. Unsichtbar arbeitet der neue Unterboden, der ganz und gar auf Abtrieb konzipiert wurde. Ebenfalls im Verborgenen prüfen Reifendrucksensoren die Füllmenge der 255/40 ZR 18 großen Vorderräder sowie der 295/35 ZR 18 großen Hinterräder.