Toyota Camry: Die Hoffnung fährt mit - DER SPIEGEL
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Toyota Camry Die Hoffnung fährt mit

Mit dem Camry, dem Angebot in der oberen Mittelklasse, fuhr Toyota zuletzt in Deutschland weit hinterher. Nur 351 Exemplare, so die Zulassungsstatistik, kamen im vergangenen Jahr neu auf die Straßen. Auf der IAA feiert nun das neue Modell Weltpremiere.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Weil Toyota mit der Luxusmarke Lexus die gehobenen Marktsegmente abdeckt, haben es größere Fahrzeuge unter dem Label Toyota natürlich schwer. Trotzdem bieten die Japaner mit dem Camry ein Auto an, das sich im Umfeld von Mercedes E-Klasse, Audi A6 und BMW 5er tummeln soll. Das neue Modell wird erstmals in Frankfurt zu sehen sein und kommt im November zu den deutschen Händlern.

Vor allem an der Optik der Limousine wurde gefeilt. Das Blechkleid trägt nun Züge eines Coupés, wirkt straffer und sportlicher geschnitten als bisher. An der Frontpartie fallen die schwungvoll geformten Frontscheinwerfer und der "lächelnde" Kühlergrill auf. Große, glatte Flächen bestimmen die Seitenansicht, die Schulterlinie des Fahrzeugs steigt leicht an, was den Wagen keilförmig erscheinen lässt. Durch die vergleichsweise flach stehende C-Säule wird dieser Effekt noch verstärkt.

Der neue Camry soll seinen Passagieren mehr Platz im Innenraum bieten, verspricht Toyota. Der Radstand wurde im Vergleich zum Vorgängermodell um sechs Zentimeter verlängert, was der Beinfreiheit zugute kommt. Gewachsen ist auch der Kofferraum, der jetzt ein Volumen von 587 Litern fasst. Wie bei Autos in diesem Segment üblich, dominieren im Innenraum dunkle Materialien. Wurzelholz-Verkleidungen verzieren Türen und Armaturenbrett.

Ein Bordcomputer ist serienmäßig vorhanden, die Funktionen können per Tastendruck am Lenkrad abgerufen werden. Für die Topausstattung steht ein 6,5-Zoll-Touchscreen zur Verfügung, über den das DVD-Navigationssystem, die Musikanlage und die Klimaautomatik bedient werden können.

Als Antriebsvarianten hält Toyota zwei Benzin-Motoren bereit. Bei dem einen handelt es sich um den bekannten 2,4-Liter-Vierzylinder, die andere Maschine ist ein 3-Liter-V6-Motor mit 186 PS (137 kW), die ausschließlich in Verbindung mit einem Viergang-Automatikgetriebe ausgeliefert wird. Zur Sicherheitsausstattung, so viel steht fest, werden ab Werk je zwei Front- und Seitenairbags gehören sowie Kopfairbags für vorne und hinten.

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