Chrysler Cabrio-Studie: Offen für alles - DER SPIEGEL
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Chrysler Cabrio-Studie Offen für alles

In den New Yorker Straßen ist es meistens schattig. Das liegt nicht am trüben Wetter, sondern viel mehr an den extrem hohen Häusern. Dennoch wird in Manhattan jetzt ein aufregendes Cabrio vorgestellt: der offene PT Cruiser von Chrysler.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Offiziell vorgestellt wird die Studie am Mittwoch, den 11. April um 10 Uhr Ortszeit. Schauplatz der Weltpremiere wird die "New York International Auto Show" sein, die im Jacob Javits Center in Manhattan stattfindet.

Chrysler, zuletzt durchaus von Problemen gebeutelt, setzt weiter unvermindert auf die Strahlkraft von spektakulären Studien. Nahezu auf jeder halbwegs wichtigen Messe präsentiert die US-Marke des DaimlerChrysler-Konzerns ein Showcar, was zumindest die Experimentier- und Innovationsfreude des Unternehmens beweist.

Publikumsreaktionen wichtig

Design-Vize Trevor Creed: "Niedriger, schlanker und mit noch mehr Ausstrahlung ist die Design-Studie des Cabrios das aktuellste Beispiel für den Spaß, den wir mit dem PT Cruiser erleben können. Und davon kommt noch mehr." Noch mehr? Eine sportliche Variante namens GT Cruiser wurde bereits gezeigt, ein Art Kombi in Lieferwagenoptik unter dem Label PT Panel Cruiser ebenso. Was könnte also nach dem Cabrio noch kommen?

Vielleicht eine höhergesetzte Variante mit Allradantrieb und dem Titel "Mud Cruiser" oder ein Modell mit seitlichen Schiebetüren und dritter Sitzreihe, quasi ein "Van Cruiser". Die wichtigste Frage jedoch, ob nämlich all die hübschen Show-Automobile dereinst auch mal in Serie produziert und zu kaufen sein werden, bleibt unbeantwortet. Die Publikumsreaktion könnte bei der Antwort darauf eine wichtige Rolle spielen.

Prototyp auf der IAA?

Der Zweitürer wirkt straff, sportlich und gar nicht mehr so auffallend wie das derzeit gehandelte Standardmodell. Und falls so ein Cabriolet zu einem Preis unter 40.000 Mark auf den Markt käme? Bis zum 22. April steht die Studie erst einmal auf dem Chrysler-Stand in Manhattan. Vielleicht gibt es bis zur IAA im September in Frankfurt schon einen Prototypen.

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