Porsche 911: Freier Himmel für den neuen Targa - DER SPIEGEL
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Porsche 911 Freier Himmel für den neuen Targa

Der Blick aus dem Porsche Targa wird freier: Im Zuge der Renovierung des 911er wird die Targa-Variante ab Dezember mit Glasdach ausgeliefert.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der gläserne Porsche-Himmel wird elegant per Knopfdruck geöffnet und geschlossen. Auch soll beim Targa eine klappbare Heckscheibe das Einladen des Gepäcks erleichtern. Generell bietet die künftige Version des 911er etwas mehr Stauraum vor den Knien des Beifahrers - respektive der Beifahrerin. Erstmals gibt es sogar ein kleines Handschuhfach - eine mit weichem Stoff ausgekleidete Ablage, die geführt von zwei Gasdruckdämpfern beim Öffnen nach unten gleitet. Allein diese Entwicklung hat Porsche zufolge mehrere Millionen Mark gekostet.

Aber nicht nur der Bequemlichkeit widmeten die Designer bei der Überarbeitung des 911er ihr Augenmerk. Der Klassiker der aktuellen Baureihe 996 steht demnächst auch mit einem größeren und stärkeren Motor beim Händler. Der Sechszylinder-Boxer wurde in fast allen Belangen aufgemöbelt. Der Hubraum beträgt nun 3,6 Liter (bislang 3,4), die Leistung stieg auf 320 PS (bislang 300 PS), das maximale Drehmoment erhöhte sich auf 370 Nm (bislang 350). "Mehr Motor gleich mehr Sportwagen", verkündete Vorstandschef Wendelin Wiedeking bei der Präsentation Anfang Juli und gab stolz die Fahrdaten bekannt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 285 km/h, der Sprint von 0 auf Tempo 100 dauert fünf Sekunden.

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