Opel Zafira OPC Vati lässt's krachen
Mit dem Zafira OPC will Opel auf der IAA den "schnellsten Van Europas" vorstellen. Äußerlich ist das neue Topmodell am OPC-Design zu erkennen - und auch an den 225er-Breitreifen auf 17-Zoll-Rädern. Im Innenraum bietet der Van unter anderem Recaro-Sportsitze - vorne sogar in Teillederausführung, eine Klimaanlage, Kopf-, Front- und Seitenairbags sowie aktive Kopfstützen an den Vordersitzen. Serienmäßig an Bord ist auch ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) mit integrierter Traktionskontrolle.
Nicht angetastet haben die Motorsport-Spezialisten dagegen die Variabilität des "Flex7-Sitzsystems", bei dem sich die hinteren beiden Sitze komplett im Wagenboden versenken lassen. Denn trotz seiner sportlichen Attitüde will Opel für den Zafira OPC Käufer finden, "die auf ein familien- und freizeitgerechtes Auto nicht verzichten möchten, gleichzeitig aber auch überlegene Fahrleistungen wünschen". Soll heißen: Wenn die Familie nach dem Sonntagsausflug abgeladen ist, kann es Papi noch einmal so richtig krachen lassen.
Dafür soll ein 192 PS (141 kW) starker Zwei-Liter-Turbomotor sorgen, der aus dem Astra Coupé in den Zafira OPC implantiert wurde. Das nach Abgasnorm Euro vier eingestufte Aggregat entwickelt schon bei 1950 Touren sein maximales Drehmoment von 250 Newtonmeter. Das reicht, um den Van in 8,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 zu beschleunigen und weiter auf eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h zu treiben. Passend dazu haben die OPC-Spezialisten das DSA-Sportfahrwerk abgestimmt.
Doch wer viel leistet, muss auch viel trinken. Über zehn Liter Supersprit genehmigt sich der Opel Zafira OPC für seine sportlichen Übungen. Nicht ganz familienfreundlich auch der Preis: ab 55.447,78 Mark oder 28.350 Euro soll der exklusive Sportvan im Herbst beim Händler stehen.