Rätsel des Alltags Warum gibt es im Winter so selten Gewitter?
Platzregen, grelle Blitze und Donnergrollen – im Sommer kommt es häufig zu Gewittern. Es braucht Feuchtigkeit und aufsteigende Luftmassen, die wir als schwarze Gewitterwolken sehen. Innerhalb dieser Wolkentürme bauen sich elektrische Spannungen auf, es blitzt und knallt. Im Winter gibt es das selten. Nur 3 von 100 gemessenen Blitzen treten zu dieser Jahreszeit auf.
Entscheidend für ein Gewitter sind nämlich große Temperaturunterschiede zwischen den Luftmassen. Die Sonne schafft es im Winter aber in der Regel nicht, den Erdboden so stark zu erwärmen, dass von dort warme Luft weit aufsteigen und auf die kalte Luft oben in der Atmosphäre treffen kann.
-
1 Min
-
1 Min
-
1 Min
Am ehesten lässt sich das seltene Wetterphänomen des Wintergewitters in Küstennähe, in Deutschland zum Beispiel an der Nordsee, beobachten. Das Meer ist im Vergleich zum Festland wärmer. Die darüberliegende Meeresluft ist es also auch. Entsprechend kann der notwendige Temperaturunterschied hoch oben leichter erreicht werden. Dann kommt es zum Gewitter.
Dieser Text erschien in »Dein SPIEGEL« 2/2024.
DEIN SPIEGEL
Liebe Eltern,
Kinder wollen die Welt verstehen. Sie interessieren sich für Natur, Menschen und Technik. Sie stellen Fragen. Und sie geben sich nicht mit den erstbesten Antworten zufrieden. Darum gibt der SPIEGEL für junge Leserinnen und Leser ab acht Jahren ein eigenes Nachrichtenmagazin heraus.
DEIN SPIEGEL erscheint jeden Monat neu und bietet spannende, verständlich geschriebene Geschichten aus aller Welt, Interviews und News aus Politik und Gesellschaft. Für noch mehr Spaß sorgen Comics, Rätsel und kreative Ideen zum Mitmachen.