Ältere Bufdis: Rentner im Bundesfreiwilligendienst - DER SPIEGEL
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Rentner im Freiwilligendienst Alte sind die neuen Zivis

Eigentlich sollte der Bundesfreiwilligendienst den Zivildienst ersetzen. Doch mehr als jeder fünfte "Bufdi" ist über 50. Unter ihnen sind einstige Ingenieure und Techniker, die heute in Pflegeheimen und Kliniken arbeiten - für ein Taschengeld.
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Dienst schieben im Rentenalter: Hans-Jürgen Enders verdiente früher als Flugingenieur seinen Lebensunterhalt, heute arbeitet er im Rahmen des Bundesfreiwilligendiensts als Betreuer in einem Pflegeheim. Enders ist keine Ausnahme: Mehr als jeder fünfte Bufdi ist über 50. 

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Soziale Ader: In seinem früheren Job habe er viel von der Welt gesehen, sagt Enders. Als es gesundheitlich nicht mehr ging, musste er sich etwas Neues suchen - und entschied sich für eine Ausbildung im Pflegeheim.

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Umgesattelt: Der 66-jährige Peter Gmell war früher Fernsehtechniker. Heute arbeitet der Rentner als Bufdi in einer Tagesstätte für psychisch kranke Menschen. Gmell kam als Ersatz für einen FSJler, einen jungen Menschen, der ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvierte.

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Das gute Gefühl, gebraucht zu werden: Zu Gmells Aufgaben gehört es, das Frühstück für die Patienten zu richten.

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Vertrautes Bild: Gut 25.000 von derzeit 44.000 Bufdis sind 27 oder jünger. Im Gegensatz zum Zivildienst hat der Bundesfreiwilligendienst jedoch keine Altersbegrenzung.

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Bufdi statt Zivi: Die Abkürzung für den Bundesfreiwilligendiensts hat es sogar in den Duden geschafft.

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