Amsterdam: Wildplassen streng verboten - DER SPIEGEL
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Amsterdam Wildplassen streng verboten

Automaten-Essen, Plüschkinos und Flatrate-Pinkeln: In der niederländischen Hauptstadt gibt es seltsame Dinge. Die Erasmusstudentin Anne Huschka hat sich auf eine Entdeckungstour begeben. Sie rät: besser nie "Danke, ich komm schon klar" sagen.
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Davon können die meisten Studenten in Amsterdam nur träumen: In einer gemütlichen Wohnung im Kaufmannshaus mit Blick auf die Gracht zu leben. Die Mieten sind hoch, außerdem muss eine Maklerpauschale bezahlt werden.

Foto: Benjamin Brendt
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Fahrräder: In den Niederlanden sind sie das Fortbewegungsmittel Nummer Eins. Zum Parken gibt es Tiefgaragen und Fahrradparkhäuser.

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Gedimmtes Licht, Goldverzierungen und Plüsch: Das Tuschinski ist das außergewöhnlichste Kino der Stadt. Die Filme werden meist in der englischen Originalfassung gezeigt. Studenten zahlen etwa 6,50 Euro.

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Eine Stunde Zeit: In vielen Imbissen in Amsterdam darf man sich für einen Festpreis den Magen vollschlagen. Gemütlich ist das nicht.

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Das Fahrrad am besten an einen festen Gegenstand anschließen - sonst wird es geklaut. Wenn die Parkplätze rar sind, muss man sich eben zu behelfen wissen.

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Das kann teuer werden: Wer in Amsterdam beim "Wildplassen" erwischt wird, muss 75 Euro zahlen. In der Disko kostet ein Toilettenbesuch etwa 50 Cent.

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Um das "Wildplassen" zu verhindern, werden in der Stadt am Wochenende mobile Pissoirs aufgestellt. Von Frauen können sie leider nicht benutzt werden.

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Sieht toll aus, schmeckt aber nicht: frittiertes Essen aus dem Automaten.

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Das angesagteste Fortbewegungsmittel ist das Boot. Egal, ob in einer wackligen Nussschale oder auf einem historischen Kutter - es macht Spaß, durch den Grachtengürtel zu schippern und den Abend ausklingen zu lassen.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?