Amsterdam Wildplassen streng verboten
Davon können die meisten Studenten in Amsterdam nur träumen: In einer gemütlichen Wohnung im Kaufmannshaus mit Blick auf die Gracht zu leben. Die Mieten sind hoch, außerdem muss eine Maklerpauschale bezahlt werden.
Fahrräder: In den Niederlanden sind sie das Fortbewegungsmittel Nummer Eins. Zum Parken gibt es Tiefgaragen und Fahrradparkhäuser.
Gedimmtes Licht, Goldverzierungen und Plüsch: Das Tuschinski ist das außergewöhnlichste Kino der Stadt. Die Filme werden meist in der englischen Originalfassung gezeigt. Studenten zahlen etwa 6,50 Euro.
Eine Stunde Zeit: In vielen Imbissen in Amsterdam darf man sich für einen Festpreis den Magen vollschlagen. Gemütlich ist das nicht.
Das Fahrrad am besten an einen festen Gegenstand anschließen - sonst wird es geklaut. Wenn die Parkplätze rar sind, muss man sich eben zu behelfen wissen.
Das kann teuer werden: Wer in Amsterdam beim "Wildplassen" erwischt wird, muss 75 Euro zahlen. In der Disko kostet ein Toilettenbesuch etwa 50 Cent.
Um das "Wildplassen" zu verhindern, werden in der Stadt am Wochenende mobile Pissoirs aufgestellt. Von Frauen können sie leider nicht benutzt werden.
Sieht toll aus, schmeckt aber nicht: frittiertes Essen aus dem Automaten.
Das angesagteste Fortbewegungsmittel ist das Boot. Egal, ob in einer wackligen Nussschale oder auf einem historischen Kutter - es macht Spaß, durch den Grachtengürtel zu schippern und den Abend ausklingen zu lassen.