Braindrain - DER SPIEGEL
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Braindrain Wohin Wissenschaftler am liebsten gehen

Viele Top-Wissenschaftler gehen, weniger kommen her: Eine Expertenkommission kritisiert, dass zu viele der klügsten Köpfe aus Deutschland abwandern. Gewinner der Forscherwanderung sind vor allem die Schweiz und die USA. Die High-Potentials folgen dem Ruf des Geldes.
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Pipettiert sie bald woanders? Die Wissenschafts-Community ist immer in Bewegung, einige Länder sind attraktiver als andere. Eine Expertenkommission rät nun der Bundesregierung, mehr zu tun, damit Deutschland für Spitzenforscher interessanter wird. mehr... 

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Tausende gehen, Tausende kommen: Die Balken zeigen an, wo auf der Welt die meisten Forscher zu- und abwandern. Die USA liegen dank ihrer renommierten Forschungsunis weit, weit vorn. Beunruhigend für Deutschland: Beim Vergleich der Zu- und Abgänge der hier aufgeführten Industrienationen liegt die Bundesrepublik auf dem fünftletzten Rang.

Foto: EFI-Gutachten 2014
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In den USA sind die schwerreichen Unis wie Harvard oder...

Foto: Darren McCollester / Getty Images
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...das für seine technische Forschung legendäre Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston besonders begehrte Arbeitsplätze für Wissenschaftler (hier bei einer internationalen Tagung eines Reifenherstellers 2006) und damit auch interessant für die Industrie.

Foto: dpa/ obs/ Continental AG
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Saldo-Sieger: Neben den USA liegt auch die Schweiz weit vorn im Wettstreit um die besten Köpfe. Verantwortlich ist dafür vor allem die Eidgenössische Technische Hochschule in Zürich. Sorge bereitet den Schweizern momentan, was aus dem kleinen Land werden soll, wenn für Forscher nach dem Volksentscheid gegen Einwanderung die Einreise erschwert wird. 

Foto: ETH Zürich/Esther Ramseier
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Deutsche Forschungsverhältnisse: Hierzulande fragen sich die jungen und schlauen Nachwuchskräfte, warum sie bei prekären Arbeitsbedingungen an deutschen Unis bleiben sollen. Unterfinanzierung verleidet vielen die Lust am Forschen,  zeigte unlängst eine Studie.

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Aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung heißt es zur EFI-Studie, man steuere der Abwanderung mit der Exzellenzinitiative und diversen Mobilitätsprogrammen entegegen. Ministerin Johanna Wanka (CDU) ist zufrieden: Deutschland sei "attraktiv für kluge Köpfe aus aller Welt", und die Bundesregierung wolle "dafür arbeiten, dass es so bleibt".

Foto: Soeren Stache/ dpa
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