Brainteaser-Test: Testen Sie, wie klug Sie sind - DER SPIEGEL
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Brainteaser-Quiz Haben Sie das Zeug zum Consultant?

Haben Sie das Zeug zum Unternehmensberater? Dann müssen Sie Brainteaser lösen können. Knallharte Tests, die simpel klingen, aber ganz schön kniffelig sind - weil es die exakte Lösung meist nicht gibt.
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Wie viele Weihnachtsmänner?
Wie viele Weihnachtsmänner müssten in Deutschland realistischerweise unterwegs sein, damit jedes Kind beschenkt werden kann?  Wenn Sie sich als Unternehmensberater bewerben wollen, sollten Sie jetzt erst knobeln, bevor Sie weiter klicken - viele Consultants stellen im Vorstellungsgespräch nämlich gern sogenannte Brainteaser.

Die Aufgaben und Lösungen sind dem Buch "Brainteaser im Bewerbungsgespräch" entnommen.

Foto: Julian Stratenschulte/ dpa
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Antwort: 437.000 Weihnachtsmänner
In Deutschland ist ungefähr ein Fünftel der Bevölkerung jünger als 18 Jahre, das sind rund 16 Millionen Kinder. Etwa zwei Drittel der Kinder gehören dem christlichen Glauben an. Der Weihnachtsmann muss sich also um ca. zehn Millionen Kinder kümmern. Da die Zahlen ohnehin nur grobe Schätzungen sind, können Sie hier ruhig großzügig runden. Damit machen Sie sich das Rechnen einfacher. In Deutschland gibt es pro Haushalt weniger Kinder als im Durchschnitt der Weltbevölkerung. Bei 1,5 Kindern pro Haushalt muss der Weihnachtsmann ca. sieben Millionen Haushalte besuchen. Ein durchschnittlicher Weihnachtsmann-Arbeitstag an Heiligabend dauert von 14 bis 22 Uhr, ohne Pause ist dies eine Arbeitszeit von acht Stunden. Anreise, Geschenke verteilen, ein Lied singen – in etwa einer halben Stunde ist ein "Auftritt" erledigt. Ein durchschnittlicher Weihnachtsmann schafft an Heiligabend also genau 16 Haushalte. Um alle Kinder glücklich zu machen, wären daher in ganz Deutschland 437.000 Weihnachtsmänner notwendig.

Quelle: squeaker.net

Foto: Julian Stratenschulte/ dpa
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Wochentage
Welcher Tag ist morgen, wenn vorgestern der Tag nach Montag war?

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Antwort: Freitag
Fangen Sie bei Montag an. Der Tag nach Montag ist der Dienstag. Also war vorgestern Dienstag. Wenn vorgestern Dienstag war, dann ist heute Donnerstag. Gefragt ist jedoch nach dem Tag, der auf den Donnerstag folgt. Demnach ist Freitag die richtige Lösung. Diese Art von Logikaufgaben ist sehr beliebt.

Quelle: squeaker.net

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Einzelkind vor Ölgemälde
Das Einzelkind Matthias steht vor einem Ölgemälde (Foto: Symbolbild). Er erklärt: "Der Vater des Abgebildeten ist der Sohn meines Vaters." Wer ist auf dem Gemälde zu sehen?

Foto: dpa
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Antwort: Der Sohn von Matthias
Zerlegen Sie den Satz in zwei Teile: Zum ersten "der Sohn meines Vaters" und zum zweiten "der Vater des Abgebildeten". Die erste Aussage macht deutlich, dass "der Sohn meines Vaters" natürlich nur Matthias selbst sein kann. Die zweite Aussage "der Vater des Abgebildeten" ist identisch mit "der Sohn meines Vaters", wiederum Matthias. Wenn aber Matthias der Vater des Abgebildeten ist, kann auf dem Gemälde nur der Sohn von Matthias zu sehen sein.

Quelle: squeaker.net

Foto: dpa
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Wasser schöpfen
Berta soll versuchen, aus einem Brunnen einen Liter Wasser zu schöpfen. Sie hat jedoch nur einen Fünf-Liter-Kanister und einen Drei-Liter-Kanister dabei. Kann Berta mit nur zwei Versuchen genau einen Liter Wasser schöpfen?

Foto: Ralf Hirschberger/ picture alliance / dpa
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Antwort: Yes, she can.
Berta geht so vor: Sie nimmt den Drei-Liter-Kanister, füllt ihn ganz und schüttet diese Wasser anschließend in den Fünf-Liter-Kanister. Der Drei-Liter-Kanister wird nun noch einmal gefüllt. Dieses Wasser wird dann in den Fünf-Liter-Kanister umgefüllt bis dieser voll ist. Da im Fünf-Liter-Kanister bereits drei Liter aus dem ersten Schöpfvorgang vorhanden sind, ist der Kanister voll, wenn im Drei-Liter-Kanister noch genau ein Liter verbleibt. Falls Berta kein Wasser verschüttet hat, hat sie es geschafft, mit nur zweimaligem Schöpfen genau einen Liter Wasser abzumessen.

Quelle: squeaker.net

Foto: Ralf Hirschberger/ picture alliance / dpa
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Das Vorstellungsgespräch
In einem Vorstellungsgespräch bietet Ihnen der Personalchef folgendes Spiel an: "Wir addieren ausgehend von der Zahl zehn immer abwechselnd eine Zahl zwischen eins und zehn auf die neue Summe. Wer am Ende auf genau 100 addiert, hat gewonnen. Ich fange an, um Ihnen das zu demonstrieren: Also 10 + 2 = 12. Das ist mein erster Zug. Nun ist es an Ihnen." Können Sie das Spiel gewinnen?

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Antwort: Nein
Probieren Sie es aus und gehen Sie dabei rückwärts vor. Wie muss das Spiel verlaufen, damit Sie am Ende eine Chance auf den Sieg haben? Sie gewinnen das Spiel, wenn vor Ihrem letzten Zug mindestens die Zahl 90 erreicht ist. Wenn vor Ihrem letzten Zug dagegen die Zahl 89 steht, dann verlieren Sie das Spiel auf jeden Fall, da Sie mindestens eins und höchstens zehn hinzu addieren dürfen. Überlegen Sie jetzt, ob es Ihr Gegner schaffen kann, dass er mit seinem vorletzten Zug genau auf 89 kommt.
Lösung: Es gibt keine Möglichkeit für Sie, das Spiel zu gewinnen. Sie können unendlich viele Strategien ausprobieren: Egal, was für Zahlen Sie addieren, Ihr Gegenspieler wird im Gegenzug immer so setzen, dass die Summe aus Ihrer und seiner Zahl nach jeder Runde gleich elf ist. Addieren Sie zum Beispiel bei Ihrem ersten Zug 12 + 5 = 17, dann addiert Ihr Gegner 6 hinzu, so dass nach der ersten Runde 23 herauskommt. Nehmen Sie dagegen zum Beispiel nur eine Eins, dann nimmt er eine Zehn und es bleibt in der Summe wieder 23 stehen. Nach der nächsten Runde bleibt, egal was Sie machen, die 34 stehen, dann die 45, usw. Mit dieser Strategie schafft es Ihr Gegner, dass Sie vor Ihrem letzten Zug immer 89 stehen haben. Sie verlieren das Spiel also immer.

Quelle: squeaker.net

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Socken-Chaos
Lisa hat verschlafen und muss sich beeilen, denn sie hat um 8 Uhr ein wichtiges Vorstellungsgespräch. In ihrem Schlafzimmer ist die Glühbirne kaputt und es ist daher stockdunkel. Lisa ist nicht sehr ordentlich und hat ihre Socken alle einzeln in einem Wäschekorb liegen, 52 schwarze und 46 weiße. Wie viele Socken muss Lisa im Dunkeln herausziehen, um sicher ein Paar gleichfarbige Socken zu erhalten?

Foto: Uwe Anspach / picture alliance / dpa
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Antwort: Drei Socken
Der erste Satz enthält keine Information, die für die Lösung der Aufgabe notwendig ist. Durch die Formulierung wird lediglich suggeriert, dass man sich unter Zeitdruck schnell entscheiden muss. Als Leser haben Sie jedoch alle Zeit der Welt. Ebenso ist die Zahl der Socken in diesem Fall vollkommen irrelevant. Es ist unerheblich, ob in Lisas Korb 52, 46 oder 200 Socken liegen. Viel wichtiger ist die Tatsache, dass Lisas Socken nur zwei Ausprägungen haben können: Eine Socke ist entweder schwarz oder weiß. Spätestens nach drei Ziehungen hat Lisa daher das Ziel erreicht, ein Paar gleichfarbige Socken in den Händen zu halten.

Quelle: squeaker.net

Foto: Uwe Anspach / picture alliance / dpa
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Bunte Knöpfe
Sandra steht vor drei Stoffsäcken, die mit Knöpfen gefüllt sind. An jedem Sack hängt ein kleines Schild. Sack 1 ist mit "Rote Knöpfe", Sack 2 mit "Rote und blaue Knöpfe" und Sack 3 mit "Blaue Knöpfe" beschriftet. Leider sind die Säcke alle falsch beschriftet, weil die Schilder vertauscht wurden. Sandra darf einen Sack auswählen, aus dem ihr ein einziger Knopf gezeigt wird. Welchen Sack muss Sandra wählen, um allen drei Säcken die richtigen Schilder zuordnen zu können?

Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb
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Antwort: Sandra muss Sack 2 wählen.
Da die Säcke falsch beschriftet sind, weiß sie, dass es ein Sack ist, in dem sich nur Knöpfe einer Farbe befinden. Angenommen, Sandra zieht einen roten Knopf, so steht fest: Sack 2 enthält rote Knöpfe. Da alle Säcke falsch beschriftet sind, ist Sandra somit klar: Sack 1 enthält nur blaue Knöpfe und in Sack 3 sind rote und blaue Knöpfe gemischt. Zieht Sandra zuerst einen blauen Knopf, so ändert sich die Zuordnung der richtigen Schilder zu den Säcken entsprechend. Die entscheidende Information in diesem Brainteaser ist, dass nicht etwa nur zwei, sondern auf jeden Fall alle drei Säcke falsch beschriftet sind. Ohne diese Information können Sie die Aufgabe nicht lösen. Beim Lesen der Aufgabe kann es jedoch leicht passieren, dass man das kleine, aber doch so wichtige Wort "alle" übersieht oder für unwichtig hält.

Quelle: squeaker.net

Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb
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