Die Bücher der Saison - Frühling 2018 - DER SPIEGEL
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Fotostrecke 25-mal Literatur fürs Frühjahr

25 Bücher, über die gesprochen wird, 25-mal Literatur, die Diskussion auslöst - lesen Sie hier unsere Auswahl aus der Belletristik des Frühlings.
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Bernhard Schlink: "Olga"

Worum geht's? Ein starkes Frauenleben wird erzählt, vom späten 19. Jahrhundert bis in die Siebzigerjahre, von Pommern bis zum Neckar (während der Mann zu Abenteuern nach Afrika und in die Arktis reist).
Worüber wird gesprochen? Hat sich der Bestsellerautor Schlink ("Der Vorleser") erzählerisch übernommen? Zu viel hineingepackt in diesen Roman?
Lesen Sie mehr darüber Hier eine Rezension auf SPIEGEL ONLINE .

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Diogenes; 320 Seiten; 20,99 Euro.
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Fernando Aramburu: "Patria"

Worum geht's? Die Morde der baskischen Untergrundkämpfer von der Eta sind Geschichte - doch sie wirken noch lange nach in den betroffenen Familien. Von zweien wird hier in 100 Kapiteln erzählt.
Worüber wird gesprochen? Die Frage, ob Versöhnung möglich ist, bleibt aktuell - auch angesichts der Lage nebenan in Katalonien.
Lesen Sie mehr darüber Hier eine Rezension auf SPIEGEL ONLINE .

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Aus dem Spanischen von Willi Zurbrüggen. Rowohlt; 768 Seiten; 25 Euro.
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3 / 25

Haruki Murakami: "Die Ermordung des Commendatore"

Worum geht's? Ein Künstler, Mitte 30, fährt voll Trennungsschmerz im Auto umher, bis er unter dem Dach eines abgelegenen Hauses ein Gemälde entdeckt - danach verwischt der Übergang zwischen Realität und Illusion.
Worüber wird gesprochen? Ein klassischer Murakami, da sind sich alle einig. Aber nicht, ob es zwei Teile davon braucht. Die Fortsetzung erscheint am 16. April.
Lesen Sie mehr darüber Hier eine Rezension auf SPIEGEL ONLINE .

Anzeige Haruki Murakami: "Die Ermordung des Commendatore. I - Eine Idee erscheint".
Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe. Dumont; 480 Seiten; 26 Euro.
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Foto: Dumont
4 / 25

Nell Zink: "Nikotin"

Worum geht's? Penny erbt ein besetztes Haus, deren Bewohner für die Rechte von Rauchern eintreten - und zieht mit ein.
Worüber wird gesprochen? Welche Unterschiede gibt es eigentlich zwischen linken Milieus in den USA und Deutschland? Und zwischen den Achtzigern und heute?
Lesen Sie mehr darüber Hier ein Interview mit der Autorin auf SPIEGEL ONLINE .

Anzeige Nell Zink: "Nikotin".
Aus dem Englischen von Michael Kellner. Rowohlt; 400 Seiten; 22,95 Euro.
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5 / 25

Angelika Klüssendorf: "Jahre später"

Worum geht's? April, bereits die Heldin von Klüssendorfs vorigen Romanen, heiratet Ludwig, einen erfolgreichen Arzt. Doch erfasst sie in der Ehe ein "Friedhofsgefühl".
Worüber wird gesprochen? Der Literaturbetrieb wisperte natürlich: Was hat Aprils Mann mit Frank Schirrmacher gemein, mit dem Klüssendorf verheiratet war? Doch sie stellte klar, es sei "kein Schlüsselroman".
Lesen Sie mehr darüber Hier eine Rezension auf SPIEGEL ONLINE .

Anzeige Angelika Klüssendorf: "Jahre später".
Kiepenheuer und Witsch; 160 Seiten; 17 Euro.
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6 / 25

Adam Haslett: "Stellt euch vor, ich bin fort"

Worum geht's? Fünf Menschen, fünf Perspektiven auf eine Familie, die von einem Ungeheuer verfolgt wird: der Krankheit Depression.
Worüber wird gesprochen? Wie so oft: Woher kommt die Krankheit? Was macht die genetische Disposition aus? Was das Scheitern am amerikanischen Optimismus und Wettbewerbsgeist?
Lesen Sie mehr darüber Hier eine Rezension auf SPIEGEL ONLINE .

Anzeige Adam Haslett: "Stellt euch vor, ich bin fort".
Aus dem Englischen von Dirk van Gunsteren. Rowohlt; 462 Seiten; 22,95 Euro.
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7 / 25

Clemens J. Setz: "Bot - Gespräch ohne Autor"

Worum geht's? Ein fiktives Interview über 150 Seiten mit dem österreichischen Literaturwunderling über Schornsteine, die Liebe, Apotheken und den Tod - zusammengestellt aus dessen elektronischem Tagebuch.
Worüber wird gesprochen? Ist es ein schlauer Kommentar zu postmodernen Autorenfragen? Oder eine bloße, etwas anstrengende Kuriosität?
Lesen Sie mehr darüber Hier eine Rezension auf SPIEGEL ONLINE .

Anzeige Clemens J. Setz: "Bot - Gespräch ohne Autor".
Herausgeben von Angelika Klammer. Suhrkamp; 166 Seiten; 20 Euro.
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Foto: Suhrkamp
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Garth Greenwell: "Was zu dir gehört"

Worum geht's? Ein amerikanischer Literaturdozent lernt in den öffentlichen Toiletten des Kulturpalasts von Sofia den Strichjungen Mitko kennen - und lieben.
Worüber wird gesprochen? Werden in Zukunft alle Bücher, in denen es um Homosexualität geht, mit schwarzweißen Coverfotos von Peter Hujar veröffentlicht?
Lesen Sie mehr darüber Hier ein Interview mit dem Autor auf SPIEGEL ONLINE .

Anzeige Garth Greenwell: "Was zu dir gehört".
Aus dem Englischen von Daniel Schreiber. Hanser Berlin; 240 Seiten; 22 Euro.
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Foto: Carl Hanser Verlag
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Ulrich Alexander Boschwitz: "Der Reisende"

Worum geht's? Ein jüdischer Kaufmann flieht vor den Nazis aus Berlin - eine Geschichte, wie sie der Autor selbst erleben musste, der 1942 auf einem Schiff im Atlantik versank, das von einem deutschen U-Boot-Torpedo getroffen wurde.
Worüber wird gesprochen? Wie schaffen Verleger, wie hier Peter Graf, nach so langer Zeit solche Entdeckungen zu Tage zu fördern?
Lesen Sie mehr darüber Hier ein Artikel über das Buch und seine Entstehungsgeschichte bei SPIEGEL Plus .

Anzeige Ulrich Alexander Boschwitz: "Der Reisende". Klett-Cotta; 303 Seiten; 20 Euro.
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10 / 25

Matthias Senkel: "Dunkle Zahlen"

Worum geht's? Oha, fragen Sie was Leichteres! Der Anspruch ist die allumfassende literarische Welterfassung - jedenfalls, soweit sie Maschinen leisten können, die auf der internationalen Spartakiade junger Programmierer eingesetzt worden sein könnten.
Worüber wird gesprochen? Obwohl der 1977 geborene Autor als Lokalmatador antrat, wurde sein Roman nicht mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Immerhin: nominiert war er.
Lesen Sie mehr darüber Hier eine Rezension auf SPIEGEL ONLINE .

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Matthes und Seitz Berlin; 488 Seiten; 24 Euro.
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11 / 25

Esther Kinsky: "Hain"

Worum geht's? Drei Italienreisen strukturieren diesen "Geländeroman", aber es sind Reisen ins Hinterland, fernab der Tourismuszentren. Erinnerungen, Beobachtungen, Trauerarbeit.
Worüber wird gesprochen? Dass Kinsky den Leipziger Preis gewann, löste Beifall aus, aber auch Fragen danach, wie pädagogisch Preisjurys auftreten sollten.
Lesen Sie mehr darüber Hier der Bericht von der Preisverleihung auf SPIEGEL ONLINE .

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Suhrkamp; 287 Seiten; 24 Euro.
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12 / 25

Naomi Alderman: "Die Gabe"

Worum geht's? Teenager-Mädchen entdecken, dass sie eine elektrische Ladung übertragen können. Daraus ergibt sich, dass Frauen in der Welt die Macht übernehmen.
Worüber wird gesprochen? Ist der Was-wäre-wenn-Roman der Britin eine Dystopie? Und wenn ja, für wen?
Lesen Sie mehr darüber Hier eine Rezension auf SPIEGEL ONLINE .

Anzeige Naomi Alderman: "Die Gabe".
Aus dem Englischen von Sabine Thiele. Heyne; 480 Seiten; 16,99 Euro.
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13 / 25

Josefine Rieks: "Serverland "

Worum geht's? Das Internet ist abgeschafft. Aber ein Nerd sammelt abgelegte Computer, ein Freund kennt den ehemaligen Google-Serverpark. Lässt sich da was machen?
Worüber wird gesprochen? Würde sich eine Welt ohne Internet wirklich ästhetisch anfühlen wie die Achtzigerjahre?
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Hanser; 176 Seiten; 18 Euro.
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14 / 25

Jesmyn Ward: "Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt"

Worum geht's? Eine schwarze Südstaatenfamilie holt den Vater aus dem Gefängnis ab - in einem Roadtrip erklärt Jesmyn Ward das Land.
Worüber wird gesprochen? Hätte es irgendein anderes Buch geben können, das 2017 den National Book Award in den USA hätte gewinnen können?
Lesen Sie mehr darüber Hier eine Rezension auf SPIEGEL ONLINE .

Anzeige Jesmyn Ward: "Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt".
Aus dem Englischen von Ulrike Becker. Kunstmann; 304 Seiten; 22 Euro.
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15 / 25

Daniel Galera: "So enden wir"

Worum geht's? Vier Freunde treffen sich auf einem Friedhof in Porto Alegre wieder und blicken zurück auf den Aufbruch ihrer Jugend, als sie zur digitalen Avantgarde zählten. Was ist davon geblieben? Stellenweise liest sich das wie eine depressive Version von "Friends".
Worüber wird gesprochen? Obwohl wir doch all die digitalen Heilsversprechen längst durchschaut haben: Wieso machen wir jeden Tag weiter? Weil er solche Fragen stellt, ist der Roman des Brasilianers radikal zeitgenössisch.
Lesen Sie mehr darüber Hier eine Rezension auf SPIEGEL ONLINE .

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Aus dem Portugiesischen von Nicolai von Schweder-Schreiner. Suhrkamp; 231 Seiten; 22 Euro.
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16 / 25

Lucy Fricke: "Töchter"

Worum geht's? Zwei beste Freundinnen setzen sich ins Auto und fahren in die Schweiz - auf der Rückbank der Vater der einen, der dort aus dem Leben scheiden will. Doch es kommt ganz anders in diesem wunderbar zwischen Tief- und Frohsinn oszillierendem Roman.
Worüber wird gesprochen? Soll man nun brüllen vor Lachen oder heulen vor Rührung beim Lesen dieser beglückenden Roadnovel?
Lesen Sie mehr darüber Hier eine Rezension auf SPIEGEL ONLINE .

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Rowohlt; 240 Seiten; 20 Euro.
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17 / 25

Thorsten Nagelschmidt: "Der Abfall der Herzen"

Worum geht's? Rückkehr nach Rheine: Der Erzähler geht auf die Suche nach den Erinnerungen an den Sommer 1999. Er findet treffende Beobachtungen zu Mittelstadtpunk, Erwachsenwerden und kollektiven Gedächtnissen.
Worüber wird gesprochen? Alle anderen, die Ende der Neunziger in der deutschen Provinz Mitte 20 waren, gleichen ihre Erinnerungen mit Nagels ab.
Lesen Sie mehr darüber Hier eine Rezension auf SPIEGEL ONLINE .

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S. Fischer; 448 Seiten; 22 Euro.
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18 / 25

Timo Blunck: "Hatten wir nicht mal Sex in den 80ern?"

Worum geht's? Und noch ein Musiker mit Erinnerungen, diesmal ist es der ehemalige Bassist von Palais Schaumburg. Was in den NdW-Zeiten und seither geschehen ist, berichtet er in leicht fiktionalisierter Form.
Worüber wird gesprochen? Wie ordentlich sahen wohl Bluncks Hemden aus, nachdem sie von Depeche Mode gebügelt worden waren?
Lesen Sie mehr darüber Hier ein Interview mit dem Autor auf SPIEGEL ONLINE .

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Heyne Hardcore; 464 Seiten; 22 Euro.
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19 / 25

Monika Maron: "Munin oder Chaos im Kopf"

Worum geht's? Eine Sängerin bringt eine kleine Berliner Straße um den Verstand mit den Arien, die sie vom Balkon aus schmettert. Sie lenken eine Journalistin ab, die über den Dreißigjährigen Krieg schreiben soll, aber sich von der aktuellen Reizstimmung anstecken lässt. Zum Schluss bleibt nur noch eine sprechende Krähe als Gegenüber.
Worüber wird gesprochen? Ist "Munin" der Roman zum Wutbürgertum? Oder das Symbol dafür, worin Literatur dem Leitartikel überlegen ist?
Lesen Sie mehr darüber Hier ein Artikel über die große Gereiztheit der Gegenwart und wie aktuelle Romane damit umgehen aus dem LITERATUR SPIEGEL .

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Foto: S. FISCHER Verlag
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Jacqueline Woodson: "Ein anderes Brooklyn"

Worum geht's? Eine Begegnung in der New Yorker U-Bahn löst in einer Frau namens August Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend im Brooklyn der Siebzigerjahre aus.
Worüber wird gesprochen? Woodson wurde gerade mit dem Astrid-Lindgren-Memorial-Award ausgezeichnet, dem wohl weltwichtigsten Kinderbuchpreis. Kann sie auch für Erwachsene so gut erzählen?
Lesen Sie mehr darüber Hier eine Rezension aus dem LITERATUR SPIEGEL.

Anzeige Jacqueline Woodson: "Ein anderes Brooklyn". Aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit. Piper; 160 Seiten; 20 Euro.
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Foto: Piper Verlag
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Alexander Schimmelbusch: "Hochdeutschland"

Worum geht's? Ein Frankfurter Banker - erfolgreich, aber überdrüssig - verfasst ein Manifest für Deutschland. Wichtigster Programmpunkt: die Verstaatlichung großer Vermögen. Dass es wirklich Politik wird, war nicht geplant.
Worüber wird gesprochen? Welche Chancen hätte so ein Programm? Und gibt es solche Bankertypen wirklich?.
Lesen Sie mehr darüber Hier eine Rezension auf SPIEGEL ONLINE .

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Tropen; 214 Seiten; 20 Euro.
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22 / 25

Maja Lunde: "Die Geschichte des Wassers"

Worum geht's? Ein alte Frau reist per Boot nach Südfrankreich, wo - neue Erzählebene - 2041 schwerer Wassermangel herrschen wird. Wieder ein Klimawandel-Roman der Norwegerin.
Worüber wird gesprochen? "Die Geschichte der Bienen" war das meistverkaufte Buch in Deutschland 2017. Ist ein solcher Erfolg annähernd wiederholbar?
Lesen Sie mehr darüber Hier ein Besuch bei der Autorin von SPIEGEL Plus .

Anzeige Maja Lunde: "Die Geschichte des Wassers". Aus dem Norwegischen von Ursel Allenstein. BTB; 480 Seiten; 20 Euro.
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23 / 25

Peter Härtling: "Der Gedankenspieler"

Worum geht's? Johannes Wenger, ein Architekturkritiker, Anfang 80, ist nach einem Sturz auf fremde Hilfe angewiesen - was ihm wider die Natur zu sein scheint. Sein Hausarzt nimmt den Gebrechlichen in seine Familie auf.
Worüber wird gesprochen? Es ist das letzte Buch des 2017 mit 83 Jahren gestorbenen Peter Härtling. Bewundernswert, wie er sich seine Lakonie bis zum Schluss bewahrt hat.
Lesen Sie mehr darüber Hier eine Rezension auf SPIEGEL ONLINE .

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24 / 25

Michel Faber: "Das Buch der seltsamen neuen Dinge"

Worum geht's? Ein Missionar wird auf einen fernen Planeten geschickt, um sich um das Seelenheil der Aliens zu kümmern. Derweil bleibt seine Frau auf der Erde zurück - und die Beziehung zwischen den beiden erkaltet über die Entfernung.
Worüber wird gesprochen? Während Faber an dem Roman schrieb, erkrankte seine reale Ehefrau an Krebs und starb.
Lesen Sie mehr darüber Hier ein Interview mit dem Autor auf SPIEGEL ONLINE .

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Aus dem Englischen von Malte Krutzsch. Kein und Aber ; 688 Seiten; 25 Euro.
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Foto: Kein & Aber Verlag
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Martin Walser: "Gar alles oder Briefe an eine unbekannte Geliebte"

Worum geht's? Ein Oberregierungsrat a.D. schreibt in einem Blog Briefe. Es geht darum, dass er zwei Frauen liebt, seine Ehefrau und die jüngere Geliebte - und wie er einmal eine Praktikantin begrapschte.
Worüber wird gesprochen? Die #MeToo-Debatte schwingt mit bei der Lektüre, in der nur mit sehr viel gutem Willen eine Karikatur des narrenfreien Alten gesehen werden kann.
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Rowohlt; 112 Seiten; 18 Euro.
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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?