Haariges Startup Erfolgreich mit Flechtwürsten
Haarkunst aus Berlin: Sabine Hartke, 25, ist die Gründerin der "DreadFactory". Die Filzlocken sind für sie Beruf und Leidenschaft. Nachdem sie in Braunschweig ihr Studium beendet hatte, zog sie nach Berlin um dort ihren Master zu machen. Inzwischen hat sie 22 Dependancen in ganz Deutschland. mehr...
Es kann zehn Stunden dauern, bis der gesamte Kopf voller Dreadlocks ist. Sabine Hartke, hier mit blauem Halstuch und zu Besuch in der "DreadFactory"-Filiale in Braunschweig, ist deshalb vor allem eines wichtig: gute Stimmung.
Kurze Pause vor dem Laden der "DreadFactory" in Braunschweig. Das Arbeitsklima ist freundschaftlich unter den Kollegen. Aus den Haaren mit dem Schmuddelimage ist inzwischen ein erfolgreiches Unternehmen geworden. Waschen kann man Dreads ganz normal - am besten mit Seife oder silikonfreiem Shampoo. Eine Spülung würde sie zu weich machen.
Insiderwissen für Filzköpfe: Mindestens 20 Zentimeter lang sollte eine Strähne sein, um einen Dreadlock daraus zu toupieren. Am leichtesten ließen sich lockige und dünne Haare "dreaden", sagt Jungunternehmerin Hartke.
Charly ist Fotografin und Dreadlockerin. Im Ladengeschäft in Braunschweig arbeitet sie an den Haaren der Kunden mit.
Aaron leitet den Standort Braunschweig der Dread Factory seit rund dreieinhalb Jahren. Als er das letzte mal seine Dread Locks gezählt hat waren es 119.
Felix, genannt Schmerzi, ist ebenfalls Teil des Teams. Er ist einer der beiden IT-ler welche die Website betreuen.
John ist der erste Kunde den Sabine Hartke hatte. Seitdem ist er ein regelmäßiger Gast und arbeitet auch im Team mit. Für die Website produziert er Videos und Werbeclips.