Mars: Mit Radar unter die Oberfläche - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Mars Mit Radar unter die Oberfläche

Die europäische Raumsonde "Mars Express" hat unter die Oberfläche des Roten Planeten geschaut - und die Forscher überrascht: Unter dem Staub versteckt sich eine uralte Kruste. Das könnte helfen, die Frage zu klären, warum Bergland und Wüste so ungleich auf dem Mars verteilt sind.
1 / 7

Geheimnisvoller Nachbarplanet: Warum sind auf der Sübhalbkugel des Mars so viele Gebirge, Krater und Höhenzüge (dunkel), während ein großer Teil der Nordhalbkugel von tiefen Ebenen bedeckt ist? Um die geologische Evolution des Mars klären zu können, benötigen die Forscher unter anderem Erkenntnisse über das Alter der Planetenoberfläche

Foto: NASA / ESA
2 / 7

Radar-Echo: Für Laien kryptisch, für die Experten ein Einblick in die Zustände unter der Mars-Oberfläche

Foto: NASA / JPL
3 / 7

Beispiel-Echo: So hätte Marsis den wohlbekannten Keplerkrater dargestellt. Boden und Wände des Kraters sind deutlich zu erkennen

Foto: ESA / ASI / NASA / Univ of Rome / JPL / Smithsonian
4 / 7

Vorlage: Das ist der Kepler-Krater in der Draufsicht, mit dem die Forscher das Radar-Echo simuliert haben

Foto: ESA / ASI / NASA / Univ of Rome / JPL / Smithsonian
5 / 7

Krater unter Lava: Diese Grafik zeigt einen Einschlag in der nördlichen Ebene des Mars. Er hat einen Durchmesser von rund 210 Kilometern und kann an der Oberfläche nicht gesehen werden - erst der Radar enthüllt ihn

Foto: NASA / JPL
6 / 7

Versteckte Einschläge: Die schwarzen Kreise kennzeichnen von "Mars Express" neu entdeckte Krater unter der Oberfläche in der nördlichen Tiefebene des Mars

Foto: ESA / ASI / NASA / Univ of Rome / JPL / Smithsonian
7 / 7

Abtastung: Als das Marsis-Instrument an Bord von "Mars Express" über die nördliche Tiefebene des Planeten flog (schwarz: Radarabtastung), empfing es charakteristische Ringmuster eines unter der Oberfläche begrabenen Kraters (vergrößerter Ausschnitt)

Foto: ESA / ASI / NASA / Univ of Rome / JPL / Smithsonian
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?