Mythos Tempelhof Die Mutter aller Flughäfen
Tempelhof: Eingangshalle des Flughafens Berlin Tempelhof.
Zentralflughafen: Zentralflughafen Berlin Tempelhof.
Warten im Tempelhof: Die Haupthalle des Flughafens Tempelhof in Berlin, aufgenommen im Februar 2008. Die Stadt diskutiert, ob hier auch in Zukunft noch auf Flüge und Reisende gewartet werden soll.
Fantastischer Tempelhof-Fan: Smudo, Sänger der HipHop-Gruppe "Die fantastischen Vier" im September 2007 vor seinem Flugzeug auf dem Flughafen Tempelhof in Berlin. Der Musiker ist ein großer Fan des Flughafens und setzt sich für dessen Erhalt ein. "Dieser Flughafen steht für Geschichte, für das Überleben Berlins", begründete er sein Engagement im SPIEGEL-ONLINE-Interview.
Über Berlin: Luftaufnahme des Flughafens Tempelhof in Berlin am 4. Dezember 2007. Schon im August 1909 knatterte der amerikanische Flugzeugpionier Orville Wright hier mit seinem selbst gebauten schwindsüchtigen Fluggerät über die Grasnarbe und hielt sich dabei immerhin eine volle Minute in der Berliner Luft.
Blick über den Flughafen: Luftaufnahme des Flughafens Tempelhof in Berlin am 4. Dezember 2007. Einen Flughafen so zentral in der Stadt gibt es in keiner anderen Hauptstadt dieser Welt. Mit dem Fahrrad braucht man von hier zum Brandenburger Tor und dem Reichstag etwa 20 Minuten.
Im Cabrio zum Flughafen: Der Blick auf den Haupteingang des Flughafens Tempelhof mit Reisenden in Berlin im Jahr 1928. Bereits 1927 war Tempelhof an das Berliner U-Bahn-Netz angeschlossen worden - der mondäne Reisende lies sich jedoch lieber mit dem Auto vorfahren.
Luftverkehr am Boden: Pendelbusse der Lufthansa brachten in den Zwanzigern die auf dem Berliner Flughafen Tempelhof gelandeten Fluggäste in die boomende Stadt. Alfred Döblin schrieb an seinem Jahrhundertepos "Berlin Alexanderplatz", die Cabarets und Revuen in der Friedrichstraße blühten, und die allerneueste Sportbegeisterung kannte keine Grenzen mehr.
Vor dem Flug: Passagierabfertigung am Lufthansa-Schalter auf dem Flughafen Tempelhof in Berlin 1926. In diesem Jahr war die erste planmäßige Linienmaschine der "Deutschen Luft Hansa A.G." nach Zürich von dem Flughafen gestartet.
Begrüßungskomitee für die Luftbrücke: Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Flughafen Berlin-Tempelhof zeitweilig der Versorgungspunkt des Westteils der Stadt. Die UdSSR hatte am 24. Juni 1948 eine Blockade als Reaktion auf die Währungsreform in den Westsektoren am 23. Juni 1948 verhängt. Alle Land- und Wasserwege wurden für den Personen- und Güterverkehr zwischen West-Berlin und Westdeutschland gesperrt. Die Versorgung der Westberliner Bevölkerung und der westalliierten Besatzung erfolgte daraufhin durch eine von den USA und Großbritannien errichtete Luftbrücke.
Vogelperspektive: Der Blick aus der Luft auf den Flughafen Tempelhof in Berlin im Juli 1948. Das etwa war auch der Anblick, der sich den amerikanischen Piloten der "Rosinenbomber" bot, als sie im gleichen Jahr den eingeschlossenen Westteil der Stadt aus der Luft versorgten.
Zukunftsmusik: Eine Computergrafik zeigt eine mögliche Nutzung des Flughafengeländes in Berlin-Tempelhof. Die Idee ist, künftig unter dem Namen "Tempelhof Forum" (THF) Firmen der Kultur-, Medien- und Kreativbranche zu beherbergen. Aus den Freiflächen könnten zudem Parkanlagen entstehen. Ein anderer Plan ist die weitere Nutzung des Geländes als Verkehrsflughafen - als idealer Airport für Geschäftsflüge, Sportflieger und Spezialaufgaben mit angeschlossenen Serviceeinrichtungen.
Abheben: Wo bisher noch Flugzeuge starten und landen könnten bald Freizeitsportler ins Vergnügen starten. Diese Computergrafik zeigt schon mal, wie das aussehen könnte. Noch wird allerdings um die weitere Nutzung des Berliner Flughafens Tempelhof gestritten.
Nachtleben: So könnte der Berliner Flughafen Tempelhof schon bald aussehen. Die Computergrafik zeigt Teile eines der Pläne, nachdem die Gebäude Firmen der Kultur-, Medien- und Kreativbranche beherbergen könnten und die freien Flächen zu Park- und Sportlandschaften gemacht werden könnten. Eine andere Möglichkeit wäre die weitere Nutzung des Geländes als Verkehrsflughafen für Geschäftsflüge und Sportflieger.
Vater des Kanzleramts: Axel Schultes, der Erbauer des neuen Kanzleramts in Berlin-Mitte im Februar 1997 mit einem Modell seines Werks. Zwei Jahre später fand der Regierungsumzug von Bonn nach Berlin statt. Der Architekt nennt Berlin-Tempelhof die "Ikone eines Flughafens".
Abfertigungshalle: Die Abfertigungshalle des Flughafens Tempelhof in Berlin während der letzten offiziellen Betriebstage im Oktober 2008. Im Hintergrund befindet sich der Zugang zu den Flugsteigen.
Weiter Blick: Die Haupthalle des Flughafens Berlin Tempelhof. Die Fenster hinter den Abfertigungsschaltern reichen von der Decke bis zum Boden.
Panoramablick: Ein Teilpanorama aus drei Bildern zeigt die Haupthalle des Flughafens Berlin Tempelhof von der Eingangsseite aus gesehen.
Über den Schaltern: Die Stirnseite der Haupthalle im Flughafen Berlin Tempelhof oberhalb der Ebene der Abfertigungsschalter.
Die Haupthalle: Das Panorama, zusammengesetzt aus drei Bildern zeigt die Haupthalle des Flughafens Berlin Tempelhof von der Stirnseite aus gesehen.
Letzter Start: C-47 und Ju 52 starten am 30. Oktober 2008 gemeinsam zum letzten Mal vom Flughafen Tempelhof in Berlin.
Tor zur Welt: Die Abflughalle des Flughafens Tempelhof, aufgenommen am 15. September 2007.
Kurz vor dem Ende: Abfertigung am Flughafen Tempelhof am 15. September 2007, circa ein Jahr vor der endgültigen Schließung des Flughafens für den Passagierverkehr.
Ultraleichtfliegen: Landeanflug in Tempelhof zur Piste 09/links mit meinem Ultraleichtflugzeug C-42 nach knapp fünf Stunden Flugzeit von Pfullendorf/Bodenseeregion.
Landung in Tempelhof: Zuletzt wurde der Flughafen Tempelhof von regionalen Fluggesellschaften angeflogen, Foto von 2000.
Tag der offenen Tür: Vor der Wiedervereinigung war Tempelhof der militärischen Nutzung durch die US-Streitkräfte vorbehalten. Der jährlich veranstaltete Tag der offenen Tür, hier im Frühjahr 1978, hatte Volksfestcharakter und war bei der Berliner Bevölkerung sehr beliebt.