Studium in Peking "Ooh, so groß"
Exot: Wenn er mit dem Fahrrad zur Uni fährt, drehen sich viele Chinesen nach Matthias Meyer,29, um. Der Student verbringt gerade ein Auslandssemester in Peking.
Schon optisch anderes als deutsche Unis: Die Beijing Normal University (BNU). Die Studenten werden hier im Klassenverband unterrichtet, sie müssen vieles auswendig lernen.
Auf den Wochenmarkt braucht in Peking niemand zu gehen. Obst- und Gemüse gibt es am Straßenrand. Die Verkäufer breiten die Waren einfach auf großen Decken aus.
Sieht aus wie ein Exponat aus dem Museum: das Dreiradtaxi. Chinesen, die kürzere Streclen zurücklegen wollen, steigen gerne ein.
Müllsammler wie dieser stehen an jeder Straßenecke. Sie sammeln alles auf, was ihnen noch irgendwie verwertbar erscheint. Eine Plastikflasche bringt umgerechnet etwa einen Cent, Papier noch weniger.
Eine Schulklasse? Nein, die Studenten an der BNU werden im Klassenverband unterrichtet. Zwischendurch machen sie ein Nickerchen - denn der Frontalunterricht ist anstrengend.
Spießig: Der Lieblingssnack der Chinesen heißt "Ma la tang". Es gibt Spieße mit Seealgen, Hühnerherzen, Maden, Pilzen im Tofumantel, aber auch ganz normale Fleischspieße. Sie kosten zwischen 5 und 50 Cent.
Peking von oben: Wenn Matthias Meyer aus seinem Zimmer schaut, sieht er diesen Ausschnitt der Stadt. Er wohnt in einem Hochhaus im 15.Stock.
Kein Durchkommen: Pekings Straßen sind oft völlig verstopft. Menschen hetzen zu Terminen, verkaufen Waren oder spielen Mahjong, ein chinesisches Gemeinschaftsspiel für vier Personen.
Kassettenrekorder an und los gehts: Freie Flächen auf dem Campus werden gern als Sportplatz genutzt.