Wunderbare Werbewelt Eine gefräßige Branche
Vorsicht, fragil: Zwei demütige Arbeiter im Weinberg der Werbung - die Welt der Agenturen steht im Ruf, interessante Jobs für vergnügungssüchtige Berufseinsteiger zu bieten. Tatsächlich wartet auf Einsteiger viel Arbeit für wenig Geld. mehr
Bunte Welt der Reklame: In hippen Agenturen hecken lustige Leute Werbespots aus und werden für all den Spaß, den sie haben dürfen, auch noch bezahlt - das ist der Mythos, und der ist ungebrochen. Die Realität ist trister: Arbeiten bis zum Anschlag, oft für 2000 Euro brutto im Monat. Damit müssen junge Akademiker in den Metropolen, in denen viele Agenturen sitzen, über die Runden kommen.
Kosmonaut beim Einparken: Spacige Werbespots für einen russischen Geländewagen - wer denkt sich sowas bloß aus? Na, Nachwuchs-Kreative natürlich. Und wenn sich die Werbebranche zum Schaulaufen versammelt, regnet es Preise. mehr
Die Illusionsmaschine: KarriereSPIEGEL begleitete in einer Hamburger Agentur eine Werberin, die sich mit 26 Jahren manchmal schon steinalt fühlt. mehr
Wolle mer se reinlasse? Punkten können junge Werber nur mit Kreativität. Das prüfen Agenturen (hier ein Screenshot der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt) gern mit Copy-Tests. Die Aufgaben sind mal sturzseriös, mal angenehm krumm. Und durchweg unterhaltsam. mehr
Vom Babyhang zur Buckelpiste: Gute Werbebotschaften zünden flott. Wo lernt man, griffige Ideen zu entwickeln? Zum Beispiel an der Miami Ad School. mehr
Gute Werbung, schlechte Werbung, denglische Werbung: Ist ein Worst Case eine Wurstkiste? Und was mag "Drive the Change" bedeuten? Viele Verbraucher wissen es nicht - und die Firmen selbst manchmal ebensowenig. mehr
Wo wohnt das Böse im Schland? Hier denkt und gestaltet der Werbe-Nachwuchs: Die Bauhaus-Uni Weimar beherbergt Menschen mit einer Vorliebe für Abgründiges und Schwarzen Humor. Davon zeugen Projekte, die auch typisch deutsche Eigenheiten ins Bild setzen. mehr