Schweiß lass nach Wie wir weniger schwitzen und besser riechen
Schwitzen nervt.
Doch Schweiß hat eine wichtige Funktion für den Körper. Der dünne Feuchtigkeitsfilm verdunstet und kühlt dadurch die Haut. So hält der Körper eine konstante Körpertemperatur von 37 Grad: die optimale Temperatur für biologische Vorgänge im Körper. Aber wer ist schon gern verschwitzt, vom unangenehmen Geruch ganz zu schweigen?
Die Flüssigkeit, die wir ausschwitzen, besteht hauptsächlich aus Wasser. »Wir können auch ein bisschen Salze, Harnstoff oder Fettsäuren ausscheiden. Das merken wir, wenn wir in weißen T-Shirts plötzlich leicht gelbliche Flecken oder Gerüche bilden«, sagt Christoph Schick. Dieser Geruch stammt häufig von zersetzten Fettsäuren, die durch Bakterien verstoffwechselt werden.
An einem heißen Sommertag produzieren wir durchschnittlich eine große Teetasse Schweiß. Wer deutlich mehr schwitzt und sich davon gestört fühlt, sollte etwas dagegen unternehmen. Hyperhidrose, also übermäßiges Schwitzen, ist eine genetisch veranlagte Krankheit, unter der etwa ein bis zwei Prozent der Weltbevölkerung leiden.
Mit einigen Tipps kann man das Schwitzen allerdings reduzieren. Die richtige Kleidung spielt dabei eine große Rolle. Christoph Schick hat hier eine überraschende Empfehlung: »Wenn man am ganzen Körper viel schwitzt, dann ist die beste Kleidung Polyester. Das hat zwei tolle Eigenschaften: Wenn die Kleidung feucht wird, fühlt sie sich nicht feucht an und sie sieht auch nicht feucht aus.«
Auch Kleidung aus Bambus ist vorteilhaft, weil sie Schweiß gut aufnehmen und zudem den Geruch binden kann. Und Wolle wärmt zwar, kann aber gleichzeitig sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen, bevor sie sich feucht anfühlt.
Wie entgehe ich einem feuchten Händedruck? Worauf sollte ich bei Deos achten? Und welche Hausmittel können Schwitzen reduzieren?
Darüber spricht Christoph Schick im SPIEGEL-Podcast Smarter leben.
Die aktuelle Folge hören Sie hier:
Mehr Infos:
Homepage: Deutsches Hyperhidrose Zentrum
App: Hyperhidrose-App
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